Handel

Schweiz gegen neue Hürden bei Handel mit EU

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweiz hat bei einem Treffen des Gemischten Ausschusses zum Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union Bedenken gegen neue Handelshemmnisse geäussert.

Schweiz EU
In Bern kam es zum Treffen des Gemischten Ausschusses zum Freihandelsabkommen (FHA) zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU). - keystone

Beide Parteien erörterten zudem die jüngsten Entwicklungen in der internationalen Handelspolitik , insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA.

Der Gemischte Ausschuss zum Freihandelsabkommen (FHA) zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) tagte in Bern. Die Schweiz habe dabei erneut betont, wie wichtig es sei, jegliche Beeinträchtigung des bilateralen Handels zu vermeiden, hiess es im Anschluss in einer Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco).

Im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen über die Stahlmassnahmen habe die Schweiz darauf beharrt, dass es im Interesse beider Seiten liege, wenn die Schweizer Exporte nicht beeinträchtigt würden. Die EU will die Massnahmen ab dem 1. Juli einführen. Dies würde stark integrierte Lieferketten gefährden, hiess es. Zudem trage die Schweizer Stahlproduktion nicht zu den weltweiten Stahlüberkapazitäten bei.

Ebenfalls thematisiert wurden Fragen der wirtschaftlichen Sicherheit. Die Schweiz habe festgestellt, dass sich die Initiativen der EU zunehmend an EU-Ursprungsinhalten («Made in EU») orientieren, wie beispielsweise der am 4. März 2026 veröffentlichte Entwurf des *Industrial Accelerator Act«. Sie plädierte dafür, die gesamten europäischen Wertschöpfungsketten unter Einbeziehung der Schweiz zu berücksichtigen und so zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft beizutragen.

Das 74. Treffen des Gemischten Ausschusses fand unter dem Vorsitz der Schweiz statt. Leiter der Schweizer Delegation war Botschafter Thomas A. Zimmermann, Delegierter des Bundesrates für Handelsverträge im Seco.

Kommentare

User #1130 (nicht angemeldet)

In Anbetracht vom öffentlichen Interesse sollte man Probleme, bezüglich der öffentlichen Sicherheit, medienarm verschwinden lassen.

User #2109 (nicht angemeldet)

Nieder mit der EU-Diktatur!!!!!!

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