Roger Schawinski setzt sich gegen die Abschaffung der UKW-Sender ein. Und er erhält Unterstützung von Ex-Medienministerin Doris Leuthard.
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Roger Schawinski spricht während eines Veranstaltung zur No-Billag-Initiative. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Über 47'000 Personen haben Roger Schawinskis Petition unterschrieben.
  • Der Medienpionier kämpft gegen die Einstellung der UKW-Sender.
  • Seine Forderungen stossen auch in der Politik auf Wohlwollen.

Der Medienpionier Roger Schawinski kämpft seit Tagen für die Erhaltung der UKW-Sender. Geplant ist, dass diese spätestens im Januar 2023 eingestellt werden, diejenige der SRG trifft es bereits im August 2022.

In einer Petition mit dem Namen «Rettet UKW» fordert Roger Schawinski die Aufhebung dieser Regelungen. Und sein Anliegen findet bei zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern Anklang.

Doris Leuthard unterstützt Anliegen von Roger Schawinski

Über 47'000 Personen haben die Forderung bereits unterschrieben, berichtet die «NZZ». Darüber hinaus erhält der Journalist prominente Unterstützung aus der Politik. Mitte-Präsident Gerhard Pfister und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi haben Vorstösse eingereicht.

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Unterstützt das Anliegen von Radiopionier Roger Schawinski: alt Bundesrätin Doris Leuthard. - Keystone

Und in einem Interview spricht sich die Ex-Medienministerin Doris Leuthard gegen die UKW-Abschaltung aus. Das Gespräch, das der Zeitung vorliegt, wird heute Donnerstag bei Radio 1 ausgestrahlt. «Die UKW-Abschaltung betrifft jede Bürgerin und jeden Bürger. Deshalb muss der Bundesrat die Petition ernst nehmen und diese auch behandeln», sagt sie.

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