Roger Nordmann holt sich den Sitz im Waadtländer Staatsrat

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Lausanne,

Roger Nordmann zieht in den Waadtländer Staatsrat ein. Der SP-Politiker setzte sich gegen seinen SVP-Konkurrenten Jean-François Thuillard durch und rettete damit den Sitz seiner zurückgetretenen Parteikollegin Rebecca Ruiz.

Roger Nordmann ist in den Waadtländer Staatsrat gewählt worden.
Roger Nordmann ist in den Waadtländer Staatsrat gewählt worden. - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Nachdem er im ersten Wahlgang noch knapp unterlegen war, schaffte Nordmann am Sonntag die Wende und entschied die Ersatzwahl im zweiten Durchlauf für sich. Der 53-Jährige erhielt 51,04 Prozent der Stimmen, 6800 mehr als sein Rivale.

Wie erwartet, errang der Sozialdemokrat Nordmann seinen Sieg in den Städten. Insbesondere in seiner Heimatstadt Lausanne erzielte er ein Spitzenresultat. Jean-François Thuillard dagegen holte die meisten Stimmen in den kleineren Gemeinden.

Nach über 20 Jahren als Nationalrat zieht Roger Nordmann damit zum ersten Mal in eine Exekutive ein. Mit seinem Sieg behält die Linke drei Sitze in der Kantonsregierung – zusammen mit Nuria Gorrite (SP) und Vassilis Venizelos (Grüne). Sie bleibt aber gegenüber den vier bürgerlichen Staatsräten in der Minderheit.

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Kommentare

User #5926 (nicht angemeldet)

Ein Schüler des «Centre professionnel du Nord-vaudois» hatte die Schuldirektion im September 2023 angefragt, ob er in den Räumlichkeiten der Schule ein Streitgespräch zwischen Kandidierenden der FDP, der SVP, der SP und der Grünen durchführen dürfe. Der Anlass sollte im Hinblick auf die am 22. Oktober anstehenden eidgenössischen Parlamentswahlen stattfinden. Die Schuldirektion wies das Gesuch gestützt auf eine kantonale Richtlinie ab. Diese untersagt Wahldebatten in Schulen weniger als zehn Wochen vor dem Wahltermin. Nun hat das höchste Schweizer Gericht die Beschwerde des Schülers gutgeheissen. Es hält fest, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit bilde eine wesentliche Voraussetzung zur freien demokratischen Willensbildung und zur Ausübung der politischen Rechte.

User #5256 (nicht angemeldet)

Er brauchte ja dringend ein Jöbli sonst hätte noch Stempeln gehen müssen. Die Linken sind noch schlimmer als die Bürgerlichen im Jöbli zuschanzen.

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