Am Dienstag haben die «Freunde der Verfassung» eine Petition «gegen die Entmündigung der Eltern und Impfpropaganda für Kinder» eingereicht.
Corona-Impfung
Die «Freunde der Verfassung» haben eine Petition «gegen die Entmündigung der Eltern und Impfpropaganda für Kinder» eingereicht. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Petition «gegen die Entmündigung der Eltern» wurde eingereicht.
  • Kinder sollen nicht selbst entscheiden können, ob sie sich impfen lassen.
  • Es dürfe keine Impfpropaganda betrieben werden.

Die «Freunde der Verfassung» haben am Dienstag eine Petition «gegen die Entmündigung der Eltern und Impfpropaganda für Kinder» eingereicht. Unterzeichnet ist sie von über 59'000 Personen.

Kinder von zehn bis fünfzehn sollen zukünftig selbst entscheiden, ob sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Petitionäre wehren sich dagegen. Mit der Petition reagiere der Verein auf ein «juristisches Buebetrickli» des Bundes, teilten die «Freunde der Verfassung» mit.

Einwilligung der Eltern wird von der Petition verlangt

Der Entscheid über eine Tätowierung oder einen Handykauf durch Minderjährige unterliegt der Einwilligung der Eltern. Dies soll beim Impfentscheid nicht mehr nötig sein, bemängeln die Petitionäre.

Das widerspreche dem verfassungsmässigen Schutz für Kinder und dem Schutz der Gesundheit. Zudem stehe es im Gegensatz zu den im Nürnberger Kodex festgelegten Richtlinien für medizinische Experimente und zum Heilmittelgesetz.

Für die Impfung von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren müsse zwingend die Einwilligung der Eltern vorliegen, verlangt die Petition. Überhaupt sollte für unter 16-Jährige ein sofortiges Impfmoratorium gelten.

An Schulen und Ausbildungsstätten dürfe keine «Impfpropaganda» betrieben werden. Impfstoffe für unter 16-Jährige sollten erst nach dem ordentlichen Zulassungsverfahren bewilligt werden, fordern die Petitionäre weiter.

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