Luzerner SVP-Nationalrat Grüter macht sich Gedanken
Der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter schliesst eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin nicht aus. «Ich werde mir Gedanken machen», teilte er am Freitag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Grüter ist 63 Jahre alt und gehört dem Nationalrat seit 2015 an. Der ICT-Unternehmer gehört derzeit unter anderem der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats an. Letzter Luzerner Bundesrat war von 1989 bis 2003 Kaspar Villiger (FDP).
Noch nicht zu einer allfälligen Kandidatur Stellung nehmen will der 47-jährige SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi, der seit 2011 Zuger Nationalrat ist. Er werde sich vor Ablauf der parteiinternen Anmeldefrist äussern, erklärte er auf Anfrage. Wie Grüter, gehört auch Aeschi der aussenpolitischen Kommission an. Er wäre neben Martin Pfister (Mitte) der zweite Zuger Bundesrat.
Aeschi bewies bereits 2015 Bundesratsambitionen, als er für die Nachfolge von Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) kandidierte. Allerdings verlor der damals noch wenig bekannte Aeschi gegen den nun zurückgetretenen Parmelin.










