Kantone, Gemeinden und Städte lehnen SVP-Initiative gemeinsam ab

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Bern,

Gut einen Monat vor der Abstimmung über die «10-Millionen-Schweiz»-Initiative der SVP haben Kantone, Gemeinden und Städte ihre Nein-Argumente dargelegt. In ihren Augen hätte eine Annahme des Volksbegehrens gravierende Konsequenzen.

Markus Dieth, Präsident Konferenz der Kantonsregierungen (KDK, rechts), Mathias Zopfi, Präsident Schweizerischer Gemeindeverband (SGV, Mitte), und Hanspeter Hilfiker, Präsident Schwe...
Markus Dieth, Präsident Konferenz der Kantonsregierungen (KDK, rechts), Mathias Zopfi, Präsident Schweizerischer Gemeindeverband (SGV, Mitte), und Hanspeter Hilfiker, Präsident Schwe... - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Eine starre Begrenzung der Bevölkerung würde die Handlungsspielräume der öffentlichen Hand einschränken und mehr Probleme schaffen als lösen, teilten die Konferenz der Kantonsregierungen (KDK), der Schweizerische Städteverband (SSV) und der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) am Montag mit. Die Stärke des föderalen Systems der Schweiz liege darin, Probleme auf der richtigen Ebene zu lösen und dabei möglichst bürgernah zu handeln.

Zuwanderung bringe zwar Herausforderungen mit sich. Kantone, Städte und Gemeinden verfügten aber über bewährte Instrumente, um mit dem Wachstum umzugehen. Oberstes Ziel bleibe eine hohe Lebensqualität für alle. Dazu gehörten zum Beispiel eine leistungsfähige Mobilität, weniger Staus, genügend Wohnraum ohne Zersiedelung sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur.

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Kommentare

User #1351 (nicht angemeldet)

Ich finde, jetzt ist die Bevölkerung am Zug...diese Schwafelei, was Kantone und Gemeinden in Ordnung bringen wollen, hat bisher nur unzureichend funktioniert, und nur immer höhere Kosten für die schon länger hier Lebenden verursacht. An der Quadratur des Lreiseshaben sich schon bisher zu viele versucht, um am Ende doch wieder nur zu scheitern. Ein Ja zur 10 Millionen-Iniriative ist unabsingbar.

User #1181 (nicht angemeldet)

Ich war vom der Impfzwang und Serafe Iniativen dermassen enttäuscht das ich jetzt, gegen meine Meinung ein NEIN in die Urne werfen werde.

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