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    Juso will mit 25-Stunden-Woche Leistungsdruck senken

    Keystone-SDA
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    Stadt St. Gallen,

    Die Juso will mit einer 25-Stunden-Woche den Leistungsdruck senken und so die psychische Gesundheit des Volkes verbessern. Auch fordert sie mehr Therapieplätze.

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    Präsident Nicola Siegrist (M) und Vorstand an der Delegiertenversammlung der Juso Schweiz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Juso will die psychische Gesundheit mit einer 25-Stunden-Wochen verbessern.
    • Ausserdem verlangt die Partei den Ausbau von stationären und ambulanten Therapieplätzen.

    Die Juso hat an ihrer Delegiertenversammlung zum Thema psychische Gesundheit einen «massiven» Ausbau von stationären und ambulanten Therapieplätzen gefordert. Die Kosten der Behandlungen sollen zudem komplett gedeckt werden.

    Mann auf Sofa
    Die Juso fordert, dass stationäre und ambulante Therapieplätze in der Psychiatrie massiv ausgebaut werden. (Symbolbild) - Unsplash

    Immer mehr junge Menschen sind von psychischen Störungen betroffen, wie die Juso am Samstag im Anschluss an ihre Delegiertenversammlung in St.Gallen mitteilte. Die Behandlungsmöglichkeiten seien jedoch rar.

    Leiden Sie unter psychischen Erkrankungen?

    Dafür macht die Juso die bürgerliche Politik verantwortlich. Die Bürgerlichen hätten das Gesundheitssystem über Jahre zusammengespart und liessen damit unzählige Menschen sterben, so die Jungsozialisten.

    25-Stunden-Woche soll Abhilfe leisten

    Um den Leistungsdruck zu reduzieren, will die Jungpartei zudem die 25-Stunden-Woche einführen. Langfristig brauche es einen grundsätzlichen Umbau des Wirtschaftssystems, sodass nicht mehr der Profit über allem stehe, hiess es. Dafür forderte die Juso auch die Verstaatlichung der Pharmaindustrie. Die Delegierten verabschiedeten an der Versammlung in St. Gallen ein entsprechendes Positionspapier.

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    Abstimmung an der Delegiertenversammlung der Juso. - keystone

    Weiter fasste die Jungpartei auch die Parolen für die Abstimmungen am 18. Juni. Die Delegierten sagten Nein zur Umsetzung der OECD-Steuerreform, Ja zum Klimaschutzgesetz und Ja zum Covid-Gesetz. Weiter unterstützten sie das Referendum gegen die Reform der beruflichen Vorsorge. Die Juso wolle ein solidarisches und gerechtes Rentensystem durch eine Volkspension und einer Mindestrente von 5000 Franken im Monat statt einen Rentenklau.

    Mit einer Resolution sprach sich die Juso zudem gegen den Aus- und Neubau von Infrastruktur für fossile Energieträger aus. In Birr AG, wo eine solche erstellt wurde und in Muttenz BL, wo ein Flüssiggas-Terminal geplant sei, drohe eine klimaschädliche Sauerei für Jahrzehnte, so die Juso.

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