In Bern protestieren rund 200 gegen das iranische Regime

Keystone-SDA
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Bern,

Schätzungsweise 200 Menschen haben am Samstag vor der iranischen Botschaft in Bern demonstriert. Die Kundgebung war bewilligt, wurde aber von einem grossen Polizeiaufgebot begleitet.

Schätzungsweise 200 Menschen haben am Samstag vor der iranischen Botschaft in Bern demonstriert. Die bewilligte Kundgebung war von einem grossen Polizeiaufgebot begleitet.
Schätzungsweise 200 Menschen haben am Samstag vor der iranischen Botschaft in Bern demonstriert. Die bewilligte Kundgebung war von einem grossen Polizeiaufgebot begleitet. - Keystone/PETER KLAUNZER

Sie trugen Transparente mit Aufschriften wie «Menschen sterben, Bern schweigt», wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Sie bezogen sich damit auf die Massenproteste im Iran, die brutal niedergeschlagen wurden und laut Menschenrechtsorganisationen mehrere tausend Todesopfer forderten.

Mit ihren Parolen und Plakaten stellten sie sich auf die Seite des Sohns des gestürzten Schahs («King Reza») und gegen Irans religiösen Führer («Go to hell Khamenei»). Die Platzkundgebung war lautstark, verlief aber zunächst ohne Zwischenfälle. Einsatzkräfte der Polizei standen in Vollmontur vor der abgeriegelten Botschaft.

Bei einem ähnlichgelagerten, aber unbewilligten Protest vom Dienstag blieb es weniger friedlich. Die Polizei setzte Reizstoff ein, wie sie damals in einer Mitteilung schrieb. Die Teilnehmenden hätten der Aufforderung, die Strasse für den Verkehr umgehend freizugeben, zunächst nicht Folge geleistet. Zudem seien vor dem Einsatz drei Männer unbefugt in das Botschaftsgelände eingedrungen.

Für Samstag hatte die Berner Kantonspolizei ein Grossaufgebot in der Innenstadt angekündigt. Kurz nach Beginn des Protests gegen das iranische Regime war auf dem Bahnhofplatz eine unbewilligte Demonstration gegen das Weltwirtschaftsforum vorgesehen. Es war mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

Kommentare

User #1852 (nicht angemeldet)

Wie viele Dolmetscher wurden benötigt? Frage für eine Freundin.

User #5037 (nicht angemeldet)

Die sollten mal vor Ort Dämonstrieren und nicht immer in einem fremden Land.

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