Grüne lehnen Freihandelsabkommen ohne Nachhaltigkeitsstandards ab

    Gerrit Fredrich
    Gerrit Fredrich

    Oberwallis,

    Die Grünen haben auf ihrer Delegiertenversammlung klare Positionen gegen Freihandelsabkommen ohne Umwelt- und Menschenrechtsstandards bezogen.

    Marionna Schlatter
    Die Grünen haben auf ihrer Delegiertenversammlung klare Positionen gegen Freihandelsabkommen ohne Umwelt- und Menschenrechtsstandards bezogen. - keystone

    Am Samstag verabschiedeten die Grünen in Brig VS zwei Resolutionen zu Handelspolitik und Klimaanpassung. Sie lehnen Abkommen ab, die keine verbindlichen Nachhaltigkeitsstandards enthalten, wie «SRF» berichtet.

    Befürwortest du Freihandelsabkommen?

    Besonders kritisch sehen die Grünen die laufenden Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten und China. Der Genfer Nationalrat Nicolas Walder warnte vor Umweltrisiken durch die Abholzung des Amazonas, wie «Cash» meldet.

    Grüne: Forderungen für fairen Handel

    Die Grünen betonten, dass Handelsabkommen soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz fördern müssen. Walder kündigte Referenden gegen problematische Abkommen an, wie «SRF» schreibt.

    Die Delegierten kritisierten, dass die Schweiz ihre Wirtschaft oft auf Kosten anderer Länder entwickle. Sie fordern mindestens 1 Prozent des BIP für Entwicklungszusammenarbeit, wie «Cash» berichtet.

    Anpassung an den Klimawandel

    Die zweite Resolution fordert konkrete Massnahmen zur Klimaanpassung in der Schweiz. Dazu gehören eine öffentliche Versicherung für Schäden durch Naturereignisse und ein besseres Trinkwassermanagement, wie «SRF» schreibt.

    Die Grünen verlangen zudem einen nationalen Aktionsplan gegen Hitzewellen und Umweltverschmutzung. Marionna Schlatter erklärte, dass solche Massnahmen langfristig die Sicherheit der Bevölkerung verbessern könnten, wie «Cash» berichtet.

    Die Partei schlägt vor, Gelder aus dem Strassenbau und dem Rüstungsbudget umzuschichten. Diese Mittel sollen stattdessen in Klimaschutzprojekte investiert werden, um die Schweiz besser auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.

    Kommentare

    User #5208 (nicht angemeldet)

    Motoren wurde doch in Genf abgewählt Ihre Politik ist dort nicht erwünscht

    User #6074 (nicht angemeldet)

    Als Kriterium sollte anstatt Frauenquoten sowas wie Wohneigentumsquoten eingesetzt werden. Das ist nachhaltig. Dann hätte DE und CH aber ein Problem...

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