Junge SVP

    Frontmann der Berner Band Lauwarm schiesst gegen die Junge SVP

    Matthias Bärlocher
    Matthias Bärlocher

    Bern,

    Im Gerichtsfall wegen Rassendiskriminierung der Brasserie Lorraine war der Frontmann der Berner Band Lauwarm, Dominik Plumettaz, vorgeladen.

    00:00 / 00:00

    Der Frontmann der Band Lauwarm, Dominik Plumettaz, schiesst in seinem Statement gegen die Junge SVP. - Instagram / @lauwarm_music

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Vorwurf der Rassendiskriminierung der Brasserie Lorraine wird vor Gericht geklärt.
    • Der Frontmann der Berner Band Lauwarm war als Zeuge vorgeladen.
    • Danach äussert er sich deutlich gegen die von der Jungen SVP vertretene Haltung.

    Er wolle schnell Stellung nehmen zu Medienberichten, beginnt Dominik Plumettaz sein kurzes Insta-Video.

    Der Frontmann der Berner Band Lauwarm muss einmal mehr klarstellen, was seine Haltung ist. Und ja, es geht immer noch um den Konzertabbruch von 2022 in der Brasserie Lorraine.

    Als Zeuge vor Gericht

    Die Junge SVP sah darin Rassendiskriminierung gegen Weisse. Dies hatte eine Busse zur Folge, doch die Brasserie wollte dies nicht akzeptieren und ging vor Gericht.

    Hier kommt Dominik Plumettaz wieder ins Spiel: «Ich war als Zeuge vorgeladen, um vor Gericht auszusagen im Gerichtsfall zwischen der Brasserie und der Jungen SVP.»

    Nils Fiechter Junge SVP
    Nils Fiechter, Präsident der Jungen SVP, an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz in der Sporthalle Schachen in Aarau am 12. Oktober 2024. - keystone

    Nur, obwohl seine Band Lauwarm damals zu den Leidtragenden gehörte, nicht im Sinne der Jungen SVP. Er finde den Vorwurf der Rassendiskriminierung ziemlich daneben, erklärt Plumettaz.

    Schliesslich habe er selbst «brazilian indigenous roots»: «Ich weiss, dass das nichts mit der Realität zu tun hat.»

    Es gebe genug Leute, die tagtäglich unter Rassismus litten. Plumettaz ruft dazu auf, sich von solchen Aktionen nicht beirren zu lassen, und kritisiert stattdessen die Junge SVP: «Sie haben wieder versucht, uns dafür zu instrumentalisieren und das auszuschlachten, um noch mehr Spaltung zu erzeugen in der Gesellschaft. Und noch mehr Leute hässig zu machen.»

    Das Urteil des Regionalgerichts Bern wird am Montag erwartet.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1162 (nicht angemeldet)

    Jetzt hoffen wir doch auf nächsten Montag, dass der Richter bei dem Saftladen auf der Busse beharrt.

    Merlin

    Wie sich halt Links liebt…

    Weiterlesen

    tt
    649 Interaktionen
    Ein-Stern-Bewertungen
    reggae
    336 Interaktionen
    Bern
    Brasserie Lorraine
    38 Interaktionen
    «Rassismus»

    MEHR JUNGE SVP

    Junge SVP
    1'074 Interaktionen
    Zuwanderung
    Handy
    3 Interaktionen
    Initiative steht
    10 Interaktionen
    Zu Sans-Papiers
    Nils Fiechter
    41 Interaktionen
    Zug

    MEHR AUS STADT BERN

    unihockey
    Emmental
    Thierry Schild
    Bis Ende Saison
    Bern
    2 Interaktionen
    Bern
    BKW
    3 Interaktionen
    Sieben Anlagen