Digitaler Brief ab Mittwoch in der Grundversorgung der Post

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Ab Mittwoch gehört der digitale Brief zur Grundversorgung der Post. Kundinnen und Kunden können damit elektronische Sendungen verschicken und empfangen. Die Nutzung ist freiwillig.

Der Hauptsitz der Schweizerischen Post AG in Bern. (Archivbild)
Der Hauptsitz der Schweizerischen Post AG in Bern. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die Schweizerische Post stellte das Produkt am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern vor. Damit reagiert sie auf die starke Zunahme bei den digitalen Services: 4,5 Millionen Sendungen wurden 2025 digital verschickt, was laut Post einer Zunahme von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Bundesrat hatte die Einführung des Formats im Dezember 2025 beschlossen. Die Post soll damit künftig ein hybrides Zustellsystem betreiben. Wer keine digitalen Briefe empfangen will, erhält weiterhin physische Briefe. In diesem Fall produziert die Post aus elektronisch aufgegebenen Sendungen physische Briefe und befördert diese auf dem traditionellen Postweg.

Per Ende 2025 hatten 360'000 Privatkundinnen den Empfang digitaler Sendungen abonniert – rund 90 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #4374 (nicht angemeldet)

die Post produziert aus digitalen Briefen physische Briefe, heisst das, dass Personen auf der Post die Briefe drucken und in Kuverts einpacken?? Das heisst, dass diese Personen die Briefe lesen können, ist das richtig??

Weiterlesen

sigrid lübel
3 Interaktionen
Ostsee-Drama
beine
140 Interaktionen
ÖV-Ärger

MEHR AUS STADT BERN

BSV Bern
Handball
Inselspital Bern
Keine Neubauten
Kantonspolizei Bern
Effizienz steigern
FC Wyler Bern gegen den FC Frutigen
«Hudelwetter»