Beat Jans

    Jans: «Ein Zeichen für Stabilität, Offenheit und Verlässlichkeit»

    Belinda Schwenter
    Belinda Schwenter, Keystone-SDA

    Bern,

    Am heutigen Sonntag wurde über zwei nationalen Vorlagen abgestimmt. Nun hat sich der Bundesrat zu den Ergebnissen geäussert.

    Der Bundesrat äussert sich zu den Abstimmungsergebnissen.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SVP-Intiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» wird vom Schweizer Volk abgelehnt.
    • Für die Zivildienstreform gibt es ein Ja.
    • Am Sonntagabend hat sich der Bundesrat zu den Ergebnissen geäussert.

    Die SVP-Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» wird mit knapp 55 Prozent der Stimmen abgelehnt.

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    Ein Ja gibt es hingegen für die Änderung des Zivildienstgesetzes. Die Stimmberechtigten haben die Änderung des Zivildienstgesetzes mit einem Ja-Stimmen-Anteil von knapp 53 Prozent angenommen.

    Der Bundesrat hat sich am Sonntagabend zu den eidgenössischen Abstimmungen geäussert.

    Wichtiges Signal für die Diskussionen um die Bilateralen III

    Justizminister Beat Jans wertete das Nein zur SVP-Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» als «Zeichen für Stabilität, Offenheit und Verlässlichkeit». Die Bevölkerung habe deutlich gemacht, dass sie den bilateralen Weg mit Europa weitergehen wolle.

    Der Bundesrat werte das Nein vom Sonntag als wichtiges Signal für die Diskussionen um die Bilateralen III – das neue Vertragspaket wird zurzeit vom Parlament behandelt. Es habe sich gezeigt, dass Vorlagen mit aussenpolitischem Bezug mit innenpolitischen Massnahmen flankiert sein müssten.

    Beat Jans
    Justizminister Beat Jans äusserte sich zu der SVP-Initiative. - keystone

    Denn alle im Land müssten am Wachstum und den Folgen der Zusammenarbeit mit der EU teilhaben können, sagte der Justizminister. Das Wachstum und seine Folgen und auch die Teilhabe daran beschäftigten viele.

    Der Bundesrat nehme die Anliegen jener Stimmberechtigten ernst, die Ja gestimmt hätten, und ebenso die breite gesellschaftliche Diskussion zur Initiative. Die für das Auffangen des Bevölkerungswachstums beschlossenen Begleitmassnahmen und Projekte würden weiter umgesetzt.

    Der Bundesrat wolle auch prüfen, wo zusätzlicher und verstärkter Handlungsbedarf bestehe, versicherte Jans. «Er will die mit dem Wachstum verbundenen Herausforderungen gezielt angehen.»

    Jans freute sich über die sich abzeichnende Stimmbeteiligung von um die 58 Prozent. «Das zeigt, dass Demokratie in der Schweiz lebt.»

    Neues Zivieldienstgesetz ab Mitte 2027 in Kraft

    Bundespräsident Guy Parmelin begrüsste die Annahme der Zivildienstrevision während der Medienkonferenz. Er betont, dass der Zivildienst damit gegenüber dem Militärdienst weniger Vorteile biete.

    Guy Parmelin
    Guy Parmelin äusserte sich zum neuen Zivildienstgesetz. - keystone

    Die neuen Regelungen sollen voraussichtlich Mitte 2027 in Kraft treten.

    Kommentare

    User #1418 (nicht angemeldet)

    Wann tritt Herr Jans zurück?

    W. Brauen

    Die Gegner hatten fast doppelt so viel Geld aufgewendet! Sie hatten alle anderen Parteien und die meisten Medien, inkl SRF, im Rücken. Jans verletzte seine Neutralitätspflicht als Bundesrat auf übelste! BR Jans sollte sich für sein Verhalten schämen!

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    Holger Rune
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