Daniel Lampart kündigt Abgang beim Gewerkschaftsbund an
Daniel Lampart wird den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) nach 20 Jahren Tätigkeit per Ende 2026 verlassen. «Es war eine wunderbare Zeit, in der wir einiges erreicht haben. Die Probleme bleiben aber weiterhin gross», sagte er im Interview mit «Blick».

Der Chefökonom und Co-Sekretariatsleiter nannte als Beispiel sich nicht richtig entwickelnde Löhne oder die sich abwertende Berufslehre. Die Arbeit gehe also weiter. «Man sollte den Stab aber übergeben, bevor man als Sesselkleber tituliert wird». Lampart sei nun für das Präsidium des PK-Netzes nominiert, eines gewerkschaftlichen Vereins zur Unterstützung von Arbeitnehmervertretern in der beruflichen Vorsorge.
Bis zu seinem Abgang beim SGB wolle er weiter gegen Verschlechterungen für Arbeitnehmende kämpfen, etwa gegen die «10-Millionen-Initiative» der SVP. Diese würde aus seiner Sicht bei einer Annahme zu einem Bruch mit Europa, schlechteren Arbeitsbedingungen sowie negativen Folgen für Löhne und Renten führen.






