Coronavirus: Kritik für Alt-Nationalrätin nach Gerüchte-Tweet

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    Pratteln,

    Susanne Leutenegger Oberholzer berichtet über Gerüchte für eine totale Ausgangssperre über Ostern. Ihr Tweet erntet massive Kritik.

    Alt-Nationalrätin Oberholzer Coronavirus
    SP-alt-Nationalrätin Susanne Leutengger Oberholzer weiss offenbar von Gerüchten, wonach der Bundesrat über Ostern eine totale Ausgangssperre verhängen möchte. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Susanne Leutenegger Oberholzer twittert am Sonntag über ein brisantes Gerücht.
    • Der Bundesrat könnte über Ostern eine totale Ausgangssperre verhängen.
    • Die Alt-Nationalrätin aus den Reihen der SP erntet ein «Shitstörmli».

    Sie ist beinahe eine Institution in Bundesbern. Oder war es. Bis zu ihrem Rücktritt Ende 2019 vertrat Susanne Leutenegger Oberholzer 23 Jahre lang die SP im Nationalrat.

    Ihr Beziehungsnetz ist gross. So gross, dass die ehemalige Parlamentarierin ein brisantes Gerücht zu Ohren kam. Der Bundesrat erwäge, über Ostern eine totale Ausgangssperre zu verhängen und diese auch mit militärischen Zwangsmitteln durchzusetzen. Gestern Sonntag haute sie das Gerücht in die Tasten und zwitscherte es.

    tweet Leutenegger oberholzer
    Susanne Leutenegger Oberholzer verfasste am Sonntagabend diesen Tweet. - twitter.com/susanneslo

    «Politische Entzugserscheinungen»

    Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten. Grösstenteils stiess der Tweet Leutenegger Oberholzers auf Kritik.

    Diverse User warfen ihr Geltungs- und Aufmerksamkeitsdrang vor. Allen voran CVP-Präsident Gerhard Pfister.

    Gerhard Pfister coronvirus
    CVP-Präsident Gerhard Pfister antwortete mit Augenzwinkern auf Susanne Leutenegger Oberholzers (SLO) Tweet. - twitter.com/gerhardpfister

    Hintergrund: Mittlerweile ist es exakt 14 Tage her, seit der Bundesrat die ausserordentliche Lage – eine Art Ausgangssperre light – verordnete. Bundesrat Berset war bei seiner letzten Medienkonferenz am Freitag grundsätzlich zufrieden, wie die Bevölkerung die Vorgaben umsetzt. Noch sei es aber zu früh, um Entwarnung zu geben.

    Zum nächsten Mal tagt die Schweizer Regierung am Mittwoch hinter verschlossenen Türen.

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