Bundesrat

Bundesrat will administrativen Aufwand für Bauern reduzieren

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Bern,

Der Bundesrat will die Ernährungssicherheit der Schweiz erhöhen. Zu diesem Zweck sollen Landwirtinnen und Landwirte administrativ entlastet werden und mehr Handlungsspielraum erhalten. Zudem will die Landesregierung unter anderem die Marktbeobachtung ausbauen.

Landwirtschaftsminister und Bundespräsident Guy Parmelin stellt vor den Medien in Bern die Leitsätze für die Agrarpolitik ab 2030 vor.
Landwirtschaftsminister und Bundespräsident Guy Parmelin stellt vor den Medien in Bern die Leitsätze für die Agrarpolitik ab 2030 vor. - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Der Bundesrat beauftragte anlässlich seiner Sitzung das Volkswirtschaftsdepartement, bis im September 2026 eine Vorlage für die Vernehmlassung auszuarbeiten, wie er mitteilte. Bundesrat Guy Parmelin stellte die Eckwerte der künftigen Agrarpolitik am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Bern vor.

Die Verantwortung für Ernährungssicherheit und eine nachhaltige Landwirtschaft soll demnach bei den Bäuerinnen und Bauern liegen, aber ebenso beim Detailhandel und bei den Konsumentinnen und Konsumenten.

Teil des Pakets ist unter anderem, Direktzahlungen stärker auf Ergebnisse auszurichten. Eine Erhöhung der Stützung des Milchpreises soll die wirtschaftliche Situation der Bauernbetriebe verbessern. Vorgesehen sind zudem eine ganze Reihe weiterer Massnahmen. Dabei geht es zum Beispiel um Zielvereinbarungen mit dem Detailhandel, einen besseren Schutz der Kulturen und Insektenpopulationen und die Förderung der Anwendung nachhaltiger Produktionsmethoden.

Selektiv will der Bundesrat auch den Pflanzenanbau für die menschliche Ernährung stärker fördern. Er beschloss zudem an seiner Aussprache, in den Jahren 2030 bis 2033 gleich viel Geld für die Landwirtschaft einzusetzen wie im Jahr 2029. Das Parlament soll die Vorlage im Jahr 2028 beraten.

Kommentare

User #1622 (nicht angemeldet)

Wieviele Vorteile werden den Bauern noch gewährt? Trotz Subventionen und Landverkäufen, werden es immer weniger Bauern! Wie soll so eine gesunde Schweiz existieren?

User #3620 (nicht angemeldet)

Wie mehr Geld da fliest wie Teurer wird die Ware für den Endkunde, und Politisch sind sie so gut Vertreten wie kein anderen Sektor. Mich sind die Zielereichende Reusltaten entscheidend ob mehr Geld und Kontrolle statfinden sollen, es gibt noch andere die weniger Regulierung sich wünschen, mehr Geld und weniger Bürokratie, nicht nur die Landwirtschaft.

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