Bundesrat schaltet wegen Hitze und Trockenheit nicht in Krisenmodus
Der Bundesrat sieht momentan davon ab, wegen der anhaltenden Trockenheit und Hitze die ausserordentliche Lage auszurufen. Momentan könne die Situation mit den ordentlichen Strukturen bewältigt werden.

Die Landesregierung stehe im Dialog mit den Kantonen und weiteren Behörden, um die Lage regelmässig zu analysieren, sagte Bundesratssprecherin Nicole Lamon am Mittwoch in Bern vor den Medien. Zuvor hatte der Bundesrat die Folgen des extremen Hitzesommers an seiner Sitzung diskutiert.
Die Ausrufung der ausserordentlichen Lage sei momentan nicht notwendig, so Lamon. Deshalb seien die Kantone bei der Bewältigung der Wetterfolgen federführend. Sie hätten die Verantwortung, der Bund unterstütze sie dabei im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.
Laut Lamon ist insbesondere die Landwirtschaft stark betroffen. Das zuständige Wirtschaftsdepartement habe in den vergangenen Wochen bereits mehrere Massnahmen getroffen.
Der Bundesrat werde die Situation bald erneut analysieren, sagte Lamon. Umweltminister Albert Rösti werde im Laufe des Nachmittags am Rande seiner Medienkonferenz zum KI-Gipfel Fragen zum Thema beantworten.










