Bundesrat

Bundesrat prüft zwei neue Zentren für Polizei-Zusammenarbeit

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Bundesrat hat das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, die Schaffung zweier neuer Zentren für die Polizei- und Zollzusammenarbeit zu prüfen. Die Zentren sollen die Sicherheit in den Grenzregionen zu Deutschland, Österreich und Liechtenstein stärken.

Start-up-Unternehmen
Das Bundeshaus in Bern. - Keystone

Konkret könnte es sich um einen Ausbau der bestehenden grenzpolizeilichen Verbindungsbüros in Basel und Schaanwald (FL) handeln, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. Das EJPD soll nun gemeinsam mit weiteren Stellen mögliche Umsetzungsvarianten vertieft abklären.

In solchen Zentren für die Polizei- und Zollzusammenarbeit (CCPD) arbeiten gemischte Teams aus schweizerischen und ausländischen Sicherheitsbehörden. Sie tauschen Informationen aus, unterstützen grenzüberschreitende polizeiliche Massnahmen und analysieren die Kriminalitätsentwicklung.

Auch erleichtern sie die Rückübernahme von illegal ins Hoheitsgebiet des anderen Staates eingereisten Personen. Die Schweiz betreibt bisher zwei solcher Zentren, die sich gemäss dem Communiqué bewährt haben: eines in Chiasso TI mit Italien und eines in Genf mit Frankreich.

An den weiteren Abklärungen sind neben dem EJPD auch das Finanzdepartement, die Kantone sowie die Behörden aus Deutschland, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein beteiligt. Der Bundesrat will bis Ende März 2027 über das weitere Vorgehen entscheiden.

Kommentare

User #4912 (nicht angemeldet)

wenn der prüft gehts ein jahrzent

Weiterlesen

Nepal Himalaya Sturzflut
15 Interaktionen
Nepal-Sturzflut
Katy am Hallwilersee
144 Interaktionen
Verschlossen?

MEHR BUNDESRAT

EU Schweiz
7 Interaktionen
Mit EU
37 Interaktionen
Bern
Rösti Albert
78 Interaktionen
Trychlertreffen
Christoph Blocher - 1
364 Interaktionen
Baar ZG

MEHR AUS STADT BERN

YB
1 Interaktionen
Vertrag läuft aus
Am Spital Aarberg
Kulturpreise