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Bundesrat hat neue Abkommen für Kaffee- und Kakaosektor genehmigt

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Bern,

Die neuen Abkommen, die am Freitag genehmigt wurden, sollen zur Verstärkung der nachhaltigen Entwicklung des Kaffee- und Kakaosektors beitragen.

Kaffee
Kaffeebohnen. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei aktualisierte internationale Kaffee- und Kakao-Abkommen 2022 wurden genehmigt.
  • Diese sollen zur nachhaltigen Entwicklung des globalen Kaffee- und Kakaosektors beitragen.
  • Zweck der Abkommen sei die Förderung des Austausches und der Kooperation.

Der Bundesrat hat am Freitag zwei aktualisierte internationale Kaffee- und Kakao-Abkommen 2022 genehmigt. Die Abkommen sollen verstärkt zur nachhaltigen Entwicklung des globalen Kaffee- respektive Kakaosektors beitragen.

Die Schweiz habe sich während der Neuverhandlungen unter anderem für die Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor eingesetzt. Das teilte der Bundesrat am Mittwoch mit.

Förderung des Austausches

Zweck der Abkommen sei die Förderung des Austausches und der Kooperation zwischen Konsumenten- und Produzentenländern. Der Schweiz ermöglichten sie, die wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Interessen zu vertreten. Die Schweiz ist seit 1964 Mitglied des Kaffeeabkommens und seit 1972 Mitglied des Kakaoabkommens.

Kaffee- und Kakaosektor ist wichtig für die Schweiz

Der Kaffee- und Kakaosektor ist gemäss Bundesrat wichtig für die Schweiz. Der Import beider Güter habe sich während der vergangenen dreissig Jahren etwa verdreifacht. Einige Kaffeeröster würden ausserdem auf internationaler Ebene eine führende wirtschaftliche Rolle spielen.

Rund zehn Prozent des weltweiten Kaffee-Exportwerts würden der Schweiz zugeschrieben. Gemäss Handelswert sei die Schweiz nach Brasilien der zweitgrösste Kaffeeexporteur.

Austritt aus dem internationalen Baumwollkomitee

Gleichzeitig teilte der Bundesrat mit, dass die Schweiz aus dem Internationalen konsultativen Baumwollkomitee (ICAC) austreten werde. Die Relevanz der Schweizer Mitgliedschaft habe sich stark verringert. Die Schweiz solle sich auf die für sie wichtigen Rohstofforganisationen fokussieren.

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