Bundespräsident Guy Parmelin nimmt am Freitag an der Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio teil. Sein Aufenthalt beginnt am Donnerstag.
Guy Parmelin Japan
Bundespräsident Guy Parmelin. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundespräsident reist zur Eröffnung der Olympischen Spiele nach Tokio.
  • Auch Treffen mit Japans Premier- und Aussenminister stehen auf dem Programm.

Im Vorfeld empfängt ihn Kaiser Naruhito. Zudem nutzt er den Anlass zu Treffen mit Japans Premierminister Yoshihide Suga und Aussenminister Toshimitsu Motegi. Parmelin bleibt bis am Sonntag.

Am Samstag trifft der Bundespräsident Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, wie Parmelins Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Mittwoch mitteilte.

Gespräche mit Premier- und Aussenministerauf dem Programm

In den Gesprächen mit Japans Premier- und Aussenminister stehen die engen Beziehungen der Schweiz und Japans bei Handel und Forschung sowie globale Themen wie die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie im Zentrum.

Premierminister von Japan
Yoshihide Suga, Premierminister von Japan, spricht während seiner Neujahrs-Pressekonferenz in seiner offiziellen Residenz. Foto: Yoshikazu Tsuno - dpa

An einem hybriden Anlass kündigt Parmelin die Schaffung eines neuen Konsulats in Osaka an. Swissnex, das Netzwerk für Bildung, Forschung und Innovation, erhält damit einen neuen Hauptstandort auf der japanischen Hauptinsel Honshu.

Der Start ist im ersten Halbjahr 2022 geplant. Osaka ist das traditionelle Handelszentrum Japans. Dort findet auch die Weltausstellung Osaka 2025 mit Schweizer Beteiligung statt.

An den Olympischen Sommerspielen nehmen rund 110 Athletinnen und Athleten aus der Schweiz teil. Zur Eröffnungsfeier ist Publikum wegen der Covid-19-Pandemie nur sehr beschränkt zugelassen. Anwesend sein werden unter anderen aber Staats- und Regierungschefs sowie Sportministerinnen und -minister.

Japan Schwerpunktland der Schweizer Aussenpolitik in Fernost

Japan ist in Fernost ein Schwerpunktland der Schweizer Aussenpolitik. Die gegenseitigen Investitionen sind umfangreich und einige Schweizer Unternehmen sind seit über hundert Jahren in Japan tätig. Sei 2009 verfügt die Schweiz mit Japan als zweitwichtigstem Handelspartner in Asien über ein Freihandelsabkommen.

2020 führte die Schweiz Güter für rund 7,1 Milliarden Franken nach Japan aus. Damit positionierte sich das Land auf Platz 10 der Empfängerländer und fiel einen Rang zurück gegenüber dem Vorjahr. Die Schweiz importierte Güter für knapp 5 Milliarden Franken aus Japan, was das Land in Fernost auf Rang 13 platziert.

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