Alain Berset

    Kiew: Alain Berset nach Raketen-Alarm in Sicherheit gebracht

    Aline Klötzli
    Aline Klötzli, Keystone-SDA

    Ukraine,

    Bundespräsident Alain Berset musste bei seinem Besuch in Kiew in Sicherheit gebracht werden. Es kam zu einem Raketen-Alarm.

    Alain Berset Selenskyj
    Alain Berset und der ukrainische Präsident Selenskyj in Kiew. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bundespräsident Berset befindet sich in Kiew.
    • Er besucht ein Gipfeltreffen zur Ernährungssicherheit.
    • Auch ein Treffen mit Selenskyj ist geplant.

    Die Medienkonferenz von Alain Berset und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in Kiew hat am Samstag wegen eines Raketenalarms abgebrochen werden müssen. Berset sei in Sicherheit gebracht worden, berichtete ein Reporter von Keystone-SDA.

    Alain Berset
    Die Medienkonferenz von Alain Berset musste wegen eines Raketen-Alarms abgebrochen werden. - keystone

    Der Bundespräsident ist am Samstagmorgen zu einem Überraschungsbesuch in der Ukraine eingetroffen. Das berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Auch auf X (ehemals Twitter) gab Berset seine Reise bekannt.

    «Ankunft in Kiew, wo ich heute am internationalen Gipfeltreffen zur Ernährungssicherheit und den Präsidenten treffen werde», schrieb Berset. Dabei gehe es um die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ernährungssicherheit und die langfristige Unterstützung der Schweiz für die Ukraine.

    Berset kam mit dem Zug in Nemishaieve in der Nähe des Kiewer Vororts Butscha an. Dort hatten im Frühjahr 2022 russische Truppen ein Massaker verübt. Der Bundespräsident wurde vom Schweizer Botschafter in der Ukraine, Felix Baumann, begleitet und bei seiner Ankunft vom stellvertretenden ukrainischen Aussenminister Yevhen Perebyinis begrüsst.

    Verfolgen Sie die Entwicklungen im Ukraine-Krieg?

    In der vergangenen Nacht kam Berichten zufolge derweil es zu einem massiven Drohnenangriff auf Kiew. Laut der ukrainischen Luftwaffe sei es Russlands bisher grösster Drohnenangriff auf die Ukraine gewesen.

    Gemäss Präsident Selenskyj waren es mehr als 70 Drohnen. Die meisten seien abgeschossen worden.

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