Bund will Regionalverkehr mit neuer Vorgabe wirtschaftlicher machen
Der regionale öffentliche Verkehr soll wirtschaftlicher werden. Fahren Busse oder Züge öfter als im Halbstundentakt, sollen die Unternehmen mindestens 30 Prozent der Kosten mit eigenen Einnahmen decken müssen, damit sie Bundesgelder erhalten.

Mit dem vorgeschlagenen neuen Schwellenwert will der Bund die Transportunternehmen und die Kantone auffordern, ihre Wirtschaftlichkeit zu steigern. Das teilte das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag mit. Werde die Mindestvorgabe nicht erreicht, könne das Angebot auf einen Halbstundentakt beschränkt werden.
Tun sie dies, müssen die Unternehmen mindestens 20 Prozent der Kosten erwirtschaften, um Subventionen zu erhalten. Dieser Schwellenwert gilt heute schon. Zehn Prozent der Kosten erwirtschaften müssen heute Buslinien in dünn besiedelten Gebieten.
Die zur Einführung des neuen Schwellenwerts nötige Anpassung der Richtlinie «Minimale Wirtschaftlichkeit im regionalen Personenverkehr» ist bis 29. Mai in einer Anhörung. In Kraft treten soll sie mit der Bestellperiode 2029/2030.






