Bund unterstützt Institutionen und Private beim Kulturgüter-Schutz
Krisen und Naturkatastrophen können Kulturgüter gefährden. Mit einer neuen, digitalen Tool will der Bund dafür sorgen, dass der Schutz des Kulturerbes im Notfall geplant werden kann.

Jede Person oder Institution, die für Kulturgüter verantwortlich sei, werde ermutigt, einen Notfallplan zu haben, schrieb das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Montag. Das neue Tool diene dazu, das Nötige vorzukehren. Schäden anrichten könnten bewaffnete Angriffe, aber auch Unwetter oder Brände.
Ein Notfallplan ist laut Babs wesentlich, um auf Unvorhergesehenes vorbereitet zu sein. Er reduziere Unsicherheiten, erleichtere die Entscheidungsfindung und stelle sicher, dass alle Beteiligten genau wüssten, was im Ernstfall zu tun sein, schreibt es. Damit liessen sich Risiken minimieren und Schäden begrenzen oder sogar verhindern.
Die Vorlage des Babs hat die Eidgenössische Kommission für Kulturgüterschutz konzipiert zusammen mit Sachverständigen für Kulturgüterschutz. Sie steht als Website zur Verfügung und ist laut der Mitteilung einfach zu nutzen.
Die Module beinhalten eine Gefährdungsanalyse, ein Schema für die Alarmierung, Notfallkontakte, die Organisation eines Krisenstabs, die Standorte prioritärer Objekte und eine Liste der prioritären Objekte. Wer einen Notfallplan braucht, kann ihn nach eigenen Bedürfnissen zusammenstellen. Das Babs darauf hin, dass das Umsetzen des Notfallplans regelmässig geübt werden sollte.






