Der Bund hat ein neues Programm gestartet, um Forschende aus der Schweiz und dem globalen Süden bei der Forschung zur Armutsbekämpfung zu unterstützen.
In der Schweiz sind 615'000 Personen von Armut betroffen.
In der Schweiz sind 615'000 Personen von Armut betroffen. - Keystone

Das Programm wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) getragen, wie das Aussendepartement EDA am Donnerstag mitteilte. Einbezogen werden sollen demnach auch direkte Akteure der Entwicklungszusammenarbeit vor Ort. In den nächsten fünf Jahren ist ein Betrag von rund 19 Millionen Franken vorgesehen.

Das Programm SOR4D (solution-oriented research for development, lösungsorientierte Forschung für Entwicklung) baut laut dem EDA auf den Erfahrungen eines Vorgängerprogramms auf, das ebenfalls gemeinsam von der Deza und dem SNF durchgeführt wird und 2023 ausläuft. Vorgesehen ist künftig die Umsetzung von maximal 28 Projekten mit einem Volumen von 500’000 bis einer Million Franken und einer Laufzeit von drei bis vier Jahren.

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