Bauern

    Bauern sollen für Seuchenprävention entschädigt werden

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Landwirte sollen bei Ausfällen aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung von Tierseuchen gezielt mit Geld unterstützt werden können. Der National- und der Ständerat haben Motionen dazu angenommen. Der Bundesrat ist einverstanden.

    Bauern
    National- und Ständerat wollen Bauern für Seuchenprävention entschädigen. - keystone

    Um die Hilfe zu ermöglichen, soll eine Bestimmung im Tierseuchengesetz geschaffen werden. Finanzhilfen sollen jeweils geprüft werden. Der Bund werde nicht jedes Risiko der Landwirtinnen und Landwirte abdecken können, das mit ihrem privatwirtschaftlichen Betrieb verbunden ist, schrieb der Bundesrat zur Motion.

    Die Entschädigungen wurden von den Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur des National- und des Ständerats in zwei gleichlautenden Motionen gefordert. Nach dem Ständerat hat nun am Mittwoch auch der Nationalrat Ja gesagt dazu.

    Im vergangenen Jahr waren in Nachbarländern der Schweiz Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche, der Afrikanischen Schweinepest und der Lumpy-Skin-Krankheit gemeldet worden. Diese drei hochansteckenden Seuchen haben laut den zuständigen Parlamentskommissionen bei einem Ausbruch grösste wirtschaftliche und auch grosse gesellschaftliche Auswirkungen. Prävention sei daher von grösster Bedeutung.

    Mit einer angemessenen Entschädigung würden die Akzeptanz und die Tragbarkeit der von Massnahmen betroffenen Tierhalter für die Einhaltung der Massnahmen gestärkt, begründete die Nationalratskommission ihre Forderung. Die Entschädigung von Präventionsmassnahmen und deren Folgen sei günstiger als die Kosten für die Bewältigung eines Seuchenausbruchs.

    Kommentare

    User #2992 (nicht angemeldet)

    In ZTukunft werden dann die Bauern den Rest der Bevölkerung welche an ihren Giften krank geworden ist entschädigen.

    User #4281 (nicht angemeldet)

    Wer verursacht denn diese grässlichen Seuchen? Doch nicht etwa die Tierausbeutungsindustrie selbst? Doch nicht etwa in dem man Millionen Lebewesen auf kleinstem Raum ihr Leben lange in ihren eigenen Kot und Urin sperrt wie in Schweinemasten, Kuhstallungen und Hühnerställen?

    Weiterlesen

    Wil Strassenschild
    158 Interaktionen
    «Steuergelder»
    Der Bodensee
    328 Interaktionen
    Bodensee

    MEHR BAUERN

    Hagel
    33 Interaktionen
    Problem für Bauern
    10 Interaktionen
    Wegen Hitze
    21 Interaktionen
    Bern
    bauer
    197 Interaktionen
    «Wächst kaum»

    MEHR AUS STADT BERN

    Bern
    Eishockey
    Weltall
    16 Interaktionen
    Wie bitte?
    Muri b.B.