Ärztevereinigung FMH unterstützt Pflegeinitiative

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Ärztinnen- und Ärztevereinigung FMH unterstützt die Pflegeinitiative. Der Gegenvorschlag von Parlament und Landesregierung sei unzulänglich. Die Festlegung, wieviele Pflegekräfte auf wieviele Patienten entfallen müssen, unterbleibe. Damit bleibe der Gegenvorschlag wirkungslos.

    Demonstration für die Pflegeinitiative.
    Die Gesundheitskommission sucht nach Lösungen zur Finanzierung der Pflegeinitiative. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Initiative «für eine starke Pflege» und der Gegenvorschlag kommen am 28.

    November zur eidgenössischen Abstimmung. In einem Editorial in der jüngsten «Schweizerischen Ärztezeitung» zeigt FMH-Präsidentin Yvonne Gilli Verständnis, dass der Pflegeverband seine Initiative nicht zurückzog,

    Die FMH habe seit deren Lancierung nie einen Hehl daraus gemacht, sich hinter die Initiative zu stellen. Dass eine qualifizierte Pflege auch ausreichend qualifiziertes Personal brauche - eine angemessene Nurse-to-Patient-Ratio, falle beim Gegenvorschlag unter den Tisch.

    Die Ausbildungsoffensive sei zwar zu begrüssen. Eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse, um die Ausgebildeten auch in den Pflegeberufen zu behalten, unterbleibe im Gegenvorschlag jedoch. Die Vorschlag von Parlament und Bundesrat bleibe also auf halbem Weg stecken, schreibt die ehemalige Nationalrätin der Grünen und Allgemeinpraktikerin Gilli.

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