Aprikosen und Erdbeeren weisen 2024 hohe Pestizidrückstände auf
Jährlich werden Lebensmittel auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Von 405 der 2024 analysierten Proben wiesen zehn Testentnahmen Rückstände oberhalb des zulässigen Höchstwertes auf, wie ein Monitoring des Bundes zeigte.

Bei mehr als der Hälfte (63 Prozent) der 405 Lebensmittelproben, die 2024 entnommen wurden, konnten Pflanzenschutzmittelrückstände nachgewiesen werden. Davon überschritten zehn Proben den Rückstandshöchsgehalt (RHG), wie aus dem Monitoringbericht des Bundesamtes für Lebensmittel und Veterinärwesen (BLV) am Montag hervorging.
Sieben der zehn Testentnahmen waren rechtlich nicht konform und überschritten somit den statistisch gesicherten Rückstandshöchstgehalt. Davon waren 2024 Aprikosen und Erdbeeren betroffen. In den Proben konnten Rückstände der Pflanzenschutzmittel Captan, Halosyfop, Iprodione und Spinosad festgestellt werden.
Der zulässige Rückstandshöchstgehalt von Pflanzenschutzmittel werde weit strenger festgelegt, als es für den Gesundheitsschutz notwendig sei, sagte eine BLV-Sprecherin am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Werden die Werte eingehalten, können die Lebensmittel nach heutigem Wissen risikofrei konsumiert werden.
Neben Aprikosen und Erdbeeren wurden 2024 weitere Früchte wie Äpfel, Birnen und Kirschen überprüft. Zudem wurden Proben bei Gemüse (Karotten, Zucchetti, Blumenkohl, Weisskohl, Salat, Kartoffeln), Getreide (Weizenmehl) und pflanzlichen Ölen (Sonnenblumenöl, Rapsöl) entnommen.






