Alter von Tigermückenweibchen könnte Übertragungsrisiko verringern

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Bellinzona,

Forscher der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) untersuchen erstmals weltweit, welchen Einfluss das Alter weiblicher Tigermücken auf die Übertragung von Krankheiten hat. Mitte Juli starten sie in Mendrisio eine Versuchsreihe.

Forscher der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) untersuchen, wie das Alter der Tigermückenweibchen die Übertragung von Krankheiten beeinflusst. (Archivbild)
Forscher der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) untersuchen, wie das Alter der Tigermückenweibchen die Übertragung von Krankheiten beeinflusst. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Umgesetzt würden die Versuche in Zusammenarbeit mit der Universität La Sapienza, Rom, und der Universität Glasgow, erklärte die Leiterin des Projekts Eleonora Flacio auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Konkret werde ein Forscher aus Rom ab Juli in einem dreistufigen Verfahren Daten zum Alter der Tigermückenweibchen sammeln. Ziel ist es, zu untersuchen, ob die Sterile-Insekten-Technik (SIT) die Lebensdauer weiblicher Tigermücken verkürzen und dadurch das Risiko der Übertragung von Krankheiten verringern kann.

Seit Sommer 2022 setzt das Forschungsteam um Eleonora Flacio in abgegrenzten Gebieten im Tessin sterile Tigermücken-Männchen frei. Es konnte bereits zeigen, dass sich die lokale Population der Tigermücke mit dieser Strategie verringern lässt.

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