«Wollte, dass er ewig lebt»: Fans & Stars trauern um Patrick Stewart
Nach dem Tod von Patrick Stewart (†86) zeigen sich Fans fassungslos. Für viele war der «Star Trek»-Star ein Begleiter durchs ganze Leben.

Das Wichtigste in Kürze
- Schauspieler Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
- Fans trauern in sozialen Medien um den «Star Trek»- und «X-Men»-Star.
- Auch seine langjährigen Weggefährten erinnern sich mit bewegenden Worten.
Für Millionen Menschen war er Captain Jean-Luc Picard in «Star Trek» oder Professor Charles Xavier in den «X-Men»-Filmen. Nun ist Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben.
Die Nachricht vom Tod des britischen Schauspielers sorgt weltweit für Trauer. Besonders emotional reagieren Fans, die mit seinen Filmen und Serien aufgewachsen sind.
«Ich wollte, dass er ewig lebt»
«Ich wollte, dass er ewig lebt. So traurig», schreibt ein Nutzer auf der Diskussionsplattform «Hacker News».
Ein anderer kann seine Gefühle kaum fassen. Er habe sich bei der Arbeit beim Weinen erwischt – wegen des Todes eines Schauspielers.

Auch auf Instagram ist die Trauer gross. «Oh nein! Ruhe in Frieden, meine Kindheit!», kommentiert eine Nutzerin unter einer Meldung des US-Portals «The Shade Room».
Ein anderer Fan will sich nach der Todesnachricht zu Hause zurückziehen und die Erinnerungen an Professor X nochmals aufleben lassen. «Niemand kann den ursprünglichen Professor X ersetzen», schreibt ein weiterer Nutzer.
Für manche war Picard eine Vaterfigur
Besonders berührend sind die persönlichen Erinnerungen auf «Hacker News».
Ein Nutzer erzählt, er sei ohne Vater aufgewachsen. Captain Picard sei für ihn zu einer Vaterfigur geworden, die seine Persönlichkeit und seine Werte geprägt habe.
Ein anderer erinnert sich daran, wie er als Kind Schwierigkeiten mit seinem Vater hatte. Der aufrechte Captain Picard habe ihm damals gezeigt, wie ein gutes männliches Vorbild aussehen könne.
Dass Stewart eines Tages nicht mehr da sein könnte, beschäftigte die Fans schon länger.
Bereits Ende August bat ein Nutzer auf Reddit: «Kann bitte jemand nach Sir Patrick sehen?» Nach dem Verlust anderer Kindheitshelden wollte er einfach wissen, ob es Stewart gut gehe.
Hollywoodstar glaubte ebenfalls an Unsterblichkeit
Mit diesem Gefühl sind die Fans nicht allein. Auch Hollywoodstar Seth MacFarlane (53) zeigt sich tief betroffen.
«Patrick war eine dieser Ikonen, von denen wir irgendwie alle selbstverständlich annahmen, dass sie immer bei uns sein würden», schreibt der Schauspieler und Produzent.
MacFarlane arbeitete mit Stewart unter anderem für «American Dad!», «Family Guy» und «Ted» zusammen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm Stewarts Bescheidenheit. Selbst nach Jahrzehnten als Schauspieler habe dieser ihm einmal gestanden, dass er sich am ersten Drehtag eines neuen Films immer wie der grösste Anfänger fühle.
MacFarlanes Reaktion: Wenn sich sogar Patrick Stewart so fühle, seien alle anderen verloren.
Captain Kirk sagt Captain Picard Lebewohl
Die Trauer reicht bis auf die Brücke der Enterprise. William Shatner (95), der als Captain Kirk Fernsehgeschichte schrieb, nimmt auf Instagram Abschied von seinem langjährigen Kollegen.
«Was für eine herzzerreissende Woche», schreibt er. Erst wenige Tage zuvor war mit Walter Koenig (†90) ein weiterer «Star Trek»-Star gestorben.
Stewart sei ein Freund, Kollege und grossartiger Schauspieler gewesen. «Captain Picard stand für das Beste in uns. Und das galt auch für den Mann, der ihn spielte», würdigt Shatner den Verstorbenen.
Seine Gedanken seien bei Stewarts Ehefrau Sunny und seiner Familie. «Wir werden ihn schmerzlich vermissen.»
Die beiden Enterprise-Kapitäne standen 1994 im Kinofilm «Star Trek: Treffen der Generationen» gemeinsam vor der Kamera.
Doch Shatner ist nicht der Einzige aus dem «Star Trek»-Universum, der um Stewart trauert. Marina Sirtis (71), die als Deanna Troi jahrelang an seiner Seite spielte, kann den Verlust kaum begreifen. «Ich kann mir eine Welt ohne Patrick schlicht nicht vorstellen», sagt sie gegenüber dem britischen «Guardian».












