Krebs bei «Star Trek»-Ikone und Tochter
William Shatner enthüllt, dass er und seine Tochter gleichzeitig gegen Krebs kämpften. Jetzt starten sie einen Podcast zu dem Thema.

Das Wichtigste in Kürze
- Melanie Shatner, die Tochter von William Shatner, hatte Krebs.
- Während sie behandelt wurde, entdeckte auch ihr Vater einen Tumor.
- In einem Interview sprechen sie über ihre Sorgen und das Geld.
Es war ein doppelter Schock für die Familie Shatner: Zuerst hatte Melanie Shatner Gretsch (61) Krebs im fortgeschrittenen Stadium, dann ihr Vater, die «Star Trek»-Ikone William Shatner (95). In einem Interview mit dem «People»-Magazin sprechen sie nun darüber.
Melanie entdeckte im Jahr 2022 einen Klumpen in der Brust, der sich als Tumor herausstellte. Eineinhalb Jahre lang wurde sie anschliessend therapiert: Chemotherapie, Strahlentherapie und eine doppelte Brustamputation.
Im Jahr 2023, als sie noch in der Behandlung war, entdeckte auch William Shatner einen Knoten in der Wange. Es war ein Tumor, der sich in die Lungen und das Gehirn ausgebreitet hatte.
Der Schauspieler liess den Krebs im Gesicht mit einer Operation entfernen. Zudem musste er sich zwei Jahre lang einer Immuntherapie unterziehen, um die Krebszellen in Lunge und Gehirn zu bekämpfen. Mittlerweile sind er und auch Melanie krebsfrei.
Gegenüber «People» erzählt Melanie, dass sie sich mehr Sorgen um ihren Vater als um sich selbst gemacht habe. Sie habe sich gedacht: «Ich habe nicht die Kraft, mich um mich selbst zu kümmern und gleichzeitig meinen Vater zu verlieren.»
Sie und ihr Ehemann Joel Gretsch hätten sich um William gekümmert, mit ihm Filme geschaut und für ihn gekocht. Ihr Vater habe sein Leben nicht gestoppt und immer weitergearbeitet, erzählt sie.
William Shatner anerkennt privilegierte Lage
Dafür hat der Schauspieler alle Kosten der Krebsbehandlung der Tochter übernommen. Einmal witzelte er: «Du musst dich erholen, sonst enden wir im Armenhaus.»
Melanie und William starten jetzt einen Podcast, in dem sie mit Experten über Krebs sprechen. Und sie anerkennen ihre privilegierte Lage.

Es sei einfach in ihrem schönen Zuhause zu sagen, man solle dem Leben einen Sinn geben. «Viel schwieriger ist es, in Armut zu leben und sich zu fragen, wie man alles überstehen soll», so William.
Er selbst kenne das, habe es selbst erlebt. «Aber es ist auch möglich, das durchzustehen und die Schönheit um sich herum wahrzunehmen.»



















