Trauer um Sir Patrick Stewart: «Haben einen der Grossen verloren»

    Keystone-SDA
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    USA,

    Sir Patrick Stewart ist tot. Der britische Schauspieler, der als Captain Jean-Luc Picard in «Star Trek» weltberühmt wurde, starb mit 86 Jahren in Los Angeles.

    Sir Patrick Stewart
    Sir Patrick Stewart - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Patrick Stewart, bekannt als Captain Picard, ist mit 86 Jahren in Los Angeles gestorben.
    • Der Schauspieler litt laut seiner Sprecherin an Alzheimer und an Lewy-Körperchen-Demenz.
    • Kollegen wie William Shatner und Hugh Jackman würdigen den Schauspieler Stewart.

    Als Captain Jean-Luc Picard brachte er die unendlichen Weiten des Weltraums auch in deutsche Wohnzimmer. Nun müssen Fans und Kollegen in aller Welt Abschied nehmen: Hollywood-Star Sir Patrick Stewart ist tot.

    Bewegt dich der Tod von Sir Patrick Stewart?

    Der als Captain des Raumschiffs Enterprise berühmte Brite starb im Alter von 86 Jahren in seinem Zuhause im kalifornischen Los Angeles. Nach Angaben seiner langjährigen Sprecherin Kelly Bush Novak litt Stewart an einer Alzheimer-Erkrankung sowie an der Lewy-Körperchen-Demenz, einer selteneren Demenzform.

    Schauspielkollegen melden sich zu Wort

    Weltweit bekundeten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Millionen Fans ihre Trauer. «Sir Patrick Stewart war ein Freund, ein Kollege und ein grossartiger Schauspieler.

    Von der Bühne bis zur Brücke der Enterprise brachte er Intelligenz, Anmut und ein tiefes Gefühl von Menschlichkeit in alles ein, was er tat. Captain Picard stand für das Beste in uns, und das galt auch für den Mann, der ihn spielte», zollte Schauspieler William Shatner, Captain der Enterprise-Originalserie, Tribut.

    «Wir haben heute einen der Grossen von Bühne und Leinwand verloren. Ich habe so viel von ihm gelernt. Ich werde dich, Patrick Stewart, für den Rest meiner Tage vermissen», schrieb Hugh Jackman, Co-Star in «X-Men» auf Instagram.

    «Fans auf der ganzen Welt trauern»

    «Fans auf der ganzen Welt trauern um das Ableben einer echten und unersetzlichen Legende», würdigte George Takei, Star der ersten Enterprise-Serie, den Verstorbenen. Als Captain Picard habe Stewart eine ganze nächste Generation von Sternguckern inspiriert – «die sehnsüchtig vorausschauten in eine hellere Zukunft für die gesamte Menschheit».

    «Sex and the City»-Star Kim Cattrall, die 1991 in «Star Trek VI: Das unentdeckte Land» mitspielte, sprach von einem «riesigen Verlust» für alle.

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    Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard in einer Szene aus «Star Trek: Picard». - Trae Patton/Paramount+/Amazon Prime Video/dpa

    Auch der britische Verteidigungsminister Wes Streeting würdigte Stewart: «Von Shakespeare bis Star Trek drang er kühn dorthin vor, wo noch kaum ein Mensch zuvor gewesen war, und nahm Millionen von uns mit sich. Er hat nie seine Wurzeln vergessen und schreckte nie davor zurück, seine Stimme zu erheben, um für andere einzustehen – insbesondere für jene, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.»

    Raumschiff Enterprise machte ihn berühmt

    Die TV-Serie «Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert» («Star Trek: The Next Generation») hatte den Darsteller, dessen Karriere im Theater begonnen hatte, Mitte der 80er Jahre weltberühmt gemacht. Millionen Fans begeisterte der Brite zudem in der jüngeren Vergangenheit unter anderem durch seine Rolle in den Comic-Verfilmungen der «X-Men»-Reihe, in denen er Professor Charles Xavier spielte.

    Star Trek
    Die TV-Serie «Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert» («Star Trek: The Next Generation») hatte Sir Patrick Stewart weltweit berühmt gemacht. - CBS

    Als Jean-Luc Picard hatte Stewart 2020 mit Ende 70 noch einmal ein Comeback gefeiert. In der TV-Serie «Star Trek: Picard» war der Brite ein weiteres Mal der aufrichtige, zuverlässige und manchmal etwas steife französische Kultkapitän. Bis 2002 hatte er diese Rolle in der ursprünglichen Serie mit dem feinen englischen Akzent 15 Jahre lang in sieben TV-Staffeln und vier Kinofilmen gespielt.

    Sir Patrick Stewart hinterlässt seine Frau

    Privat lebte Sir Patrick in dritter Ehe mit der 38 Jahre jüngeren Musikerin Sunny Ozell zusammen, die bis zuletzt an seiner Seite war. Noch vor der Leinwand- und TV-Karriere war es das Theater, was ihn begeisterte – und auch ein Leben lang begleitete. Von 1966 bis 1982 war er Mitglied der Royal Shakespeare Company. 2010 wurde er von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

    Sir Patrick Stewart
    Privat lebte Sir Patrick in dritter Ehe mit der 38 Jahre jüngeren Musikerin Sunny Ozell zusammen, die bis zuletzt an seiner Seite war. - keystone

    Stewarts Plakette auf dem berühmten «Walk of Fame» in Hollywood sollte nach Angaben der Verleiher mit Blumen geschmückt werden. «Zu Ehren eines bemerkenswerten Talents, dessen Vermächtnis Millionen berührt hat. Es war uns eine Ehre, einem aussergewöhnlichen Künstler Tribut zu zollen, der unvergessen bleiben wird», hiess es in einer Mitteilung. Stewart hatte die Sternenplakette auf dem Hollywood Boulevard im Dezember 1996 erhalten.

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    Kommentare

    User #2877 (nicht angemeldet)

    Interessant, nach der Berühmtheit war er also nicht mehr berühmt. Ich habe niemals mehr von ihm gehört.

    User #5054 (nicht angemeldet)

    =er war gross, die guten gehen=

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