«Winnie Pooh»-Brücke wurde für 131'000 Pfund versteigert

    DPA
    DPA

    Grossbritannien,

    Vor hundert Jahren erhielt der Sohn von Alan Alexander Milne zum ersten Geburtstag einen Stoffbären - die Geburtsstunde von «Pooh dem Bären».

    Die Brücke, die «Winnie Pooh»-Autor A.A. Milne zu seinen Kinderbüchern inspirierte, ist versteigert worden. Foto: Summers Place Auctions/dpa
    Die Brücke, die «Winnie Pooh»-Autor A.A. Milne zu seinen Kinderbüchern inspirierte, ist versteigert worden. Foto: Summers Place Auctions/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Viele Kinder kennen «Winnie Pooh» und die bekannte Holzbrücke.
    • Die echte Brücke aus den Büchern hat nun einen neuen Besitzer, William Herbrand Sackville.
    • Für eine Summe von 131'000 Pfund wurde das Bauwerk versteigert.

    Die Brücke, die «Winnie Pooh»-Autor Alan Alexander Milne zu seinen weltberühmten Kinderbüchern inspirierte, ist versteigert worden. Das Bauwerk brachte mehr als 131'000 Pfund (165'000 Franken), wie das britische Auktionshaus Summers Place Auctions mitteilte.

    Das ist mehr als doppelt so viel wie ursprünglich erwartet. Die Versteigerung fällt auf das 100. Jubiläum von Pu dem Bären: Milnes Sohn Christopher Robin erhielt 1921 zu seinem ersten Geburtstag einen Stoffbären – Vorbild für die literarische Figur.

    Kinderbuch
    Der Kinderbuch-Bestseller «Pooh der Bär» - Keystone

    Die 1907 gebaute Brücke wurde durch die Illustrationen von E.H Shepherd bekannt. In den 1920er Jahren erfanden A.A Milne (1882-1956) und Christopher Robin hier das Spiel «Poohsticks».

    Neuer Besitzer der Brücke heisst William Herbrand Sackville

    Dabei werfen die Spieler Stöckchen auf der flussaufwärts gelegenen Seite der Brücke ins Wasser. Derjenige, dessen Stock zuerst auf der flussabwärts gelegenen Seite erscheint, ist der Gewinner. Das Bauwerk wurde in mehreren Pu-Büchern erwähnt und 1979 offiziell in Poohsticks Bridge umbenannt. 1999 von einem Nachbau ersetzt, wurde sie mittlerweile restauriert.

    Neuer Besitzer ist William Herbrand Sackville, der unter dem Titel Lord De La Warr bekannt ist. Zu seinem Anwesen Buckhurst Park in Südostengland gehört auch ein Wald, den A.A. Milne einst umbenannte und das Vorbild für den Hundert-Morgen-Wald aus den Pu-Erzählungen war.

    Der Schriftsteller wohnte in der Nähe. Er hoffe, dass viele Kinder die Brücke besichtigen könnten, sagte der Lord. «Die Brücke ist mir besonders wichtig, da mein Vater mit Christopher Robin im Wald gespielt hat. Oft erwähnte er, dass er sich an den ursprünglichen Winnie-the-Pooh-Bären erinnern konnte und dass Eeyore ein echter Esel war.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    queen elizabeth
    27 Interaktionen
    Laut Göttimeitli
    Nordirland nach Brexit zwischen den Fronten
    11 Interaktionen
    Ende Oktober
    Kinderbuch
    2 Interaktionen
    Aus «Pu der Bär»

    MEHR IN PEOPLE

    Taylor Swift
    1 Interaktionen
    MTV Video Music Award
    Leonardo DiCaprio Roger Federer
    18 Interaktionen
    Megastars
    Linkin Park
    4 Interaktionen
    Berlin
    -
    29 Interaktionen
    Putzfrau, Stimme weg

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    5 Interaktionen
    In England
    Polizei Nordirland
    1 Interaktionen
    Nordirland
    Whelford US-Basis Polizei
    8 Interaktionen
    US-Militärbasis in UK
    RAF Fairford
    5 Interaktionen
    Gloucestershire