Wildes Gerücht: Wurde Hayden mit 18 zu nacktem James Blunt gebracht?
Hayden Panettieres Schilderungen eines früheren Yacht-Ausflugs sorgen erneut für Wirbel – Schmusesänger James Blunt gerät ins Visier.

Das Wichtigste in Kürze
- Hayden Panettiere schildert in ihren Memoiren eine traumatische Begegnung mit einem «berühmten britischen Singer-Songwriter».
- Die Schauspielerin sei von einer Freundin gedrängt worden, mit dem Mann ins Bett zu steigen.
- Alte Fotos von 2009 lösen erneut Spekulationen aus, dass es sich um James Blunt handeln könnte.
Drei Monate vor ihrem Tod veröffentlichte Hayden Panettiere (†36) ihre Memoiren «This Is Me: A Reckoning». Darin spricht die Schauspielerin offen über ihre Kindheit, ihre Jahre in Hollywood. Frühere Beziehungen, ihren Kampf gegen den Alkoholismus und ihre Wochenbettdepression.
In ihren Memoiren schildert sie zudem einen traumatischen Vorfall, den sie als junge Schauspielerin erlebt habe. Darunter auch eine besonders verstörende Begegnung auf einer Luxusyacht in Südfrankreich.
Panettiere schreibt, sie sei damals 18 Jahre alt gewesen und habe mehrere Tage mit anderen Prominenten auf einer Superyacht verbracht. Zunächst sei die Reise unbeschwert gewesen: Sie badete im Meer, tanzte bis in die Nacht und verbrachte Zeit mit anderen Gästen.
«Ist er da unten nackt?»
Eines Abends habe eine «vertraute» Freundin sie während des Abendessens unter Deck gebeten, um jemanden kennenzulernen. In einer privaten Kabine habe Panettiere einen oberkörperfreien Mann in seinem Bett vorgefunden, dessen Unterkörper von einem Laken bedeckt gewesen sei.

Sie beschrieb ihn als einen «berühmten britischen Singer-Songwriter in seinen Dreissigern».
«‹Oh mein Gott! Gott›, dachte ich. ‹Ist er da unten nackt?›», schildert Panettiere im Buch.
Anschliessend habe ihre Freundin ihr zugeflüstert: «Ich will, dass du mit ihm ins Bett gehst» – und sie mit dem Mann allein gelassen. Panettiere schreibt, dass sie zunächst der Aufforderung folgte. Doch bald habe sie sich innerlich von der Situation entfernt. «Mein Körper fühlte sich nicht mehr wie mein eigener an», schrieb sie.
Erst Vertrauen, dann Verrat
Ihre Erfahrungen als Kinderdarstellerin hätten dazu geführt, dass sie Erwachsenen gegenüber ein blindes Vertrauen entwickelt habe. Selbst, wenn ihr Instinkt etwas anderes sagte.
«Sobald die Tür ins Schloss gefallen war, setzte mein Überlebensinstinkt ein», schreibt sie. Schliesslich habe sie dem Mann, dessen Name nicht genannt wird, gesagt: «Hören Sie… ich weiss nicht, was sie Ihnen gesagt hat, aber das wird nicht passieren.»

Danach sei sie zurück in ihre eigene Kabine geflohen, habe dort ein Hotel auf dem Festland gebucht und sich auf die Ausschiffung vorbereitet. Besonders schwer habe für sie der vermeintliche Verrat ihrer Freundin gewogen. Panettiere beschreibt das Gefühl als einen «Tritt in die Magengrube».
«Sie hatte mir vertraut, mich verwöhnt und mich wie ihre beste Freundin behandelt – und dann hat sie mich plötzlich wie eine Prostituierte behandelt», behauptete Panettiere.
Journalist widerspricht Gerüchten
Nach dem Tod der Schauspielerin rückt die Geschichte erneut ins Rampenlicht. Im Netz versuchen Fans derweil, den unbekannten Musiker zu identifizieren. Schliesslich fiel immer wieder der Name James Blunt («You’re beautiful»).
Der Grund: Fotos aus dem Jahr 2009, die Blunt und Panettiere im Umfeld einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Cannes zeigen. Die beiden wurden damals auch zusammen auf einem Boot fotografiert. Journalist Dean Piper hatte bereits 2009 über die beiden berichtet und geschrieben, dass sie bei der Veranstaltung miteinander geflirtet hätten.

Die alten Bilder sorgten nun für neue Spekulationen. Doch die zeitlichen Angaben sprechen gegen Blunt. Piper argumentierte in einem aktuellen Substack-Beitrag, dass die Fotos im Mai 2009 entstanden seien, als Panettiere bereits 19, fast 20 Jahre alt war. «Sollte sich der Vorfall also ereignet haben, als sie 18 war, ist Blunt nicht der gesuchte Mann», so Piper.
Piper weist zudem auf einen weiteren entscheidenden Punkt hin: «Da sie angibt, den Mann vor dem Vorfall noch nie getroffen zu haben und unmittelbar danach vom Boot geflohen zu sein, ist es ein Leichtes zu folgern, dass der Vorfall in der Kabine das erste und letzte Mal war, dass sie den Mann getroffen hat.»
So reagiert James Blunt
Auch Blunts Vertreter wiesen gegenüber der «Daily Mail» jegliche Andeutung zurück, wonach der britische Singer-Songwriter die von Panettiere beschriebene Person sei. Blunt selbst gab dazu kein ausführliches Statement ab, sondern teilte lediglich Pipers Artikel auf X.
Neben Blunt kursierte im Internet auch der Name Robbie Williams. Beweise dafür, dass er der Mann auf der Yacht war, liegen jedoch keine vor.












