«Supergirl» war ein Superhit - danach folgte eine Superkarriere. Erst hat Rea Garvey T-Shirts verkauft, dann startete der Ire eine erfolgreiche Karriere.
Ein Ire in Deutschland: Rea Garvey wird 48. Foto: Henning Kaiser/dpa
Ein Ire in Deutschland: Rea Garvey wird 48. Foto: Henning Kaiser/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit sieben Schwestern wuchs Raymond Michael «Rea» Garvey in der irischen Stadt Tralee auf, sein Glück als Musiker aber fand er in Deutschland.

Vor etwas mehr als 20 Jahren arbeitete er zunächst als Roadie und T-Shirt-Verkäufer auf Festivals, dann gründete er die Band Reamonn - und gleich die erste Single «Supergirl» (2002) wurde ein Superhit.

Die Band gibt es schon lange nicht mehr, aber Rea Garvey ist auch solo erfolgreich geblieben. Auch wenn er sich zuletzt in einer Krise befand, da er sich mit seinem musikalischen Schaffen nicht mehr wohlfühlte. Der Genuss sei ihm abhanden gekommen. Corona habe ihm zusätzlich zugesetzt.

«Ich habe in der ersten Welle etwas meine Motivation verloren und musste mich echt zusammenreissen. Ich habe gemerkt, dass ich in eine falsche Richtung gehe», sagte Garvey der Deutschen Presse-Agentur. «Ich musste die Liebe zur Musik wiederentdecken.» Nun, die Freude ist zurückgekehrt - davon zeugt sein aktuelles Album «Hy Brasil», mit dem der Musiker in den Top Ten der deutschen Charts landete.

Auch als Jury-Mitglied oder Coach in TV-Shows wie «The Masked Singer» oder «The Voice of Germany» ist Rea Garvey sehr präsent. Heute wird der Ire aus Tralee 48 Jahre alt.

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