Gondel stürzte ab, als Angestellte Kabinen sicherten
Nach dem tödlichen Seilbahnunfall spricht der Verwaltungsratspräsident der Titlis Bergbahnen und FDP-Ständerat Hans Wicki über den Vorfall.

Das Wichtigste in Kürze
- VR-Präsident der Titlis Bergbahnen Hans Wicki spricht über den Gondel-Unfall in Engelberg.
- Beim Absturz einer Gondel am Mittwochvormittag kam eine 61-jährige Frau ums Leben.
- Die Gondelbahn Titlis Xpress bleibt nach dem tödlichen Unfall geschlossen.
Der Verwaltungsratspräsident der Titlis Bergbahnen und FDP-Ständerat Hans Wicki meldet sich gegenüber «Blick» zum tödlichen Gondel-Absturz in Engelberg.
Beim Absturz einer Gondel kam am gestrigen Mittwochvormittag eine 61-jährige Frau aus der Region ums Leben.
Der Unfall hat sich laut Wicki ereignet, während Angestellte dabei waren, die Gondelkabinen in der Talstation vom Steil abzuhängen: «Aufgrund des starken Windes haben die Mitarbeiter entschieden, die Bahn abzustellen und die Gondeln in Sicherheit zu bringen», sagt er.
Die Gondelbahn löste sich nach der Mittelstation im Gebiet Schlächtismatt und stürzte ab. Die Bahn wurde 2015 eröffnet und zuletzt im vergangenen September revidiert.
Eine Wiederinbetriebnahme der Gondelbahn Titlis Xpress zwischen den Stationen Trübsee und Engelberg-Stand ist derzeit noch ungewiss.
Als Ersatz für die Gäste werde eine Luftseilbahn zwischen Trübsee und Engelberg-Stand betrieben, um den Transport sicherzustellen.
Das sagte Fabian Appenzeller, Sprecher der Titlis-Bergbahnen, am Donnerstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
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Wie lange die Einschränkungen der Anlage andauern, sei derzeit noch offen, so Appenzeller.
Staatsanwaltschaft Nidwalden untersucht Unfallursache
Die Ursache des Unfalls wird derzeit untersucht. Die Leitung des Verfahrens liegt bei der Staatsanwaltschaft Nidwalden. Zwar gehört Engelberg zum Kanton Obwalden, der Unfall ereignete sich jedoch auf Nidwaldner Kantonsgebiet.

















