Streit in Nachtclub: Rihanna-Ex Chris Brown bekennt sich schuldig
Der US-amerikanische R&B-Sänger Chris Brown hat sich nach einer Auseinandersetzung in einem Nachtclub eines minderschweren Vorwurfs schuldig bekannt.

Das Wichtigste in Kürze
- Chris Brown bekennt sich in einem Anklagepunkt schuldig.
- Drei weitere Anklagepunkte wurden hingegen fallengelassen.
- Das Strafmass soll am 26. Oktober verkündet werden.
Der 37-Jährige räumte den Anklagepunkt zur Androhung oder Anwendung von rechtswidriger Gewalt ein. Dies berichtete die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal berichtete.
Die Anklage wegen Körperverletzung sowie wegen des Besitzes einer Waffe an einem öffentlichen Ort wurden fallengelassen. Auch die Anklage der versuchten schweren Körperverletzung wurde fallengelassen.
Brown darf Land auf Kaution verlassen
Das Strafmass soll am 26. Oktober verkündet werden. Der Sänger darf auf Kaution weiterhin das Land verlassen.
Die Tatvorwürfe in Grossbritannien standen seit längerer Zeit im Raum. Hintergrund ist ein Vorfall im Londoner Nachtclub Tape im Stadtteil Mayfair im Februar 2023. Brown hatte die schwereren Vorwürfe bestritten.

Das mutmassliche Opfer, ein Musikproduzent, hatte angegeben, Brown habe ihm die Flasche auf den Kopf geschlagen. Zudem habe er auf ihn eingetreten und geschlagen, als er bereits am Boden lag, wie es in einem BBC-Bericht hiess.
Für Brown musste im Rahmen seiner Kautionsauflagen eine Sicherheitsleistung von fünf Millionen Pfund hinterlegt werden (umgerechnet 5,85 Millionen Euro). Der Grammy-Preisträger hatte den grossen Durchbruch vor 20 Jahren mit der Single «Run It!» geschafft. Es folgten viele weitere Hits und erfolgreiche Alben.
Brown fiel bereits zuvor wegen gewalttätiger Übergriffe auf. 2009 hatte er seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna, angegriffen. Dafür war er zu Haft auf Bewährung und zu Sozialstunden verurteilt worden.














