Sting startet Reeperbahn Festival

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    Die Vorfreude auf Live-Musik liegt bei der Eröffnung des Hamburger Reeperbahn-Festivals spürbar in der Luft. Es soll ein Zeichen für den Aufbruch sein. Der erste Abend startet vielversprechend.

    Ein Superstar auf dem Reeperbahn Festival: Sting gibt den Startschuss. Foto: Axel Heimken/dpa
    Ein Superstar auf dem Reeperbahn Festival: Sting gibt den Startschuss. Foto: Axel Heimken/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Endlich wieder laute Musik und Festivalstimmung auf dem Kiez: Das Hamburger Reeperbahn Festival ist mit einem Auftritt des britschen Rock- und Popsängers Sting eröffnet worden.

    «Das war mein erster Auftritt seit zwei Jahren. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich das Reeperbahn Festival eröffnen darf», sagte der 69-Jährige während der Gala im Stage-Operettenhaus. Auf der Bühne standen zudem etwa das Avantgarde-Pop-Duo Ätna und die britische Songwriterin Griff.

    Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hob das Festival als wichtige Veranstaltung für die Branche hervor. «Das Reeperbahn Festival ist für Musik, was die Berlinale für den Film und die Frankfurter Buchmesse für die Literatur ist», sagte er zum Start der 16. Ausgabe des Clubfestivals und des renommierten Branchentreffs.

    2020 war das Festival als pandemiegerechte Version eine Art Blaupause für vergleichbare Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen gewesen. In diesem Jahr soll es vor allem um den Aufbruch in eine Normalität trotz Corona gehen.

    Bereits in den vergangenen Jahren haben sich die Macher des Festivals zudem auch dafür stark gemacht, dass das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Künstlern ausgeglichen ist. Es gebe in Sachen Diversität und Chancen für Frauen noch erheblichen Nachholbedarf, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Eine entsprechende Studie soll am Donnerstag in Hamburg vorgestellt werden. Grütters lobte das Festival zudem als «Leuchtturm für den Musikstandort Deutschland».

    Das 16. Reeperbahn Festival geht bis zum 25. September. Insgesamt stehen rund 300 Konzerte an 35 Spielorten auf dem Plan. Für die Fachbesucher sind zudem rund 150 Programmpunkte mit mehr als 300 Speakerinnen und Speakern geplant. Am Samstagabend wird auch der Anchor-Award an besonders bemerkenswerte Nachwuchskünstler vergeben.

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