Vorwürfe: Stefan Mross über ARD-Rauswurf bei «Immer wieder sonntags»
Stefan Mross äussert sich zum Ende der ARD-Show «Immer wieder sonntags» und erhebt Vorwürfe gegen den Ablauf der Entscheidung.

Der deutsche Fernsehmoderator Stefan Mross (50) hat sich erstmals ausführlich zum Ende der Traditionsshow «Immer wieder sonntags» geäussert. Im Gespräch mit der «Bild» beschreibt er die Mitteilung des Senders als emotional belastenden Moment.
Er erklärt, die Entscheidung nur wenige Stunden vor der öffentlichen Kommunikation erhalten zu haben. Dabei sei ihm eine vorbereitete Erklärung zur Unterschrift vorgelegt worden.
Mross schildert, er habe sich unter Druck gesetzt gefühlt und die Unterschrift verweigert. Er beschreibt die Situation als überraschend und persönlich stark belastend für ihn.
Mross kritisiert Ablauf des ARD-Endes
Laut der «Bild» kritisiert er zudem vorformulierte Zitate zur schnellen Freigabe des Endes. Diese hätten den Eindruck einer einvernehmlichen Trennung erzeugen sollen laut seiner Darstellung.
Der SWR informierte Stefan Mross laut dem «Focus» am 20. März persönlich über das Ende der Sendung. Eine Sprecherin verweist dabei auf interne Vertraulichkeit und bestehende Vereinbarungen im Sender.
SWR Programmdirektor Clemens Bratzler spricht laut dem «Focus» von einer schmerzhaften Entscheidung. Die wirtschaftliche Lage des Senders habe laut Mitteilung keine andere Wahl zugelassen.
SWR plant Umverteilung: Einsparungen fliessen in digitale Formate
Die Entscheidung sei intern sorgfältig geprüft und umfassend abgewogen worden über längere Zeit. Der Sender betont, dass Details aus internen Gesprächen nicht öffentlich gemacht werden.
Laut dem «Focus» sollen eingesparte Mittel künftig in digitale Unterhaltungsformate investiert werden gezielt. Damit reagiere der SWR auf strukturelle Veränderungen im Programmumfeld des Hauses.
Die geplante Umverteilung betrifft laut Bericht mehrere Bereiche der Unterhaltung beim Sender. Der Sender verweist dabei auf notwendige strategische Anpassungen im Programmangebot insgesamt.
«Immer wieder sonntags»: Mross über mögliches Ende seit 2024
Die «TV Spielfilm» berichtet, dass Mross bereits 2024 über ein mögliches Ende sprach. Damals erklärte er, dass langfristige Sicherheit im Showgeschäft nicht garantiert werden könne.
Er habe sich darauf eingestellt, dass ein Ende jederzeit möglich ist. Gleichzeitig habe er ein abruptes Aus der Sendung ausdrücklich vermeiden wollen.

Auch kurzfristige Show-Absetzungen dienten ihm laut der «TV Spielfilm» als negatives Beispiel. Solche Situationen habe er bewusst nicht erleben wollen im eigenen Umfeld.
















