Selena Gomez wegen Betrugsvorwürfen von Investoren verklagt
Selena Gomez’ Engagement bei Wondermind steht im Zentrum eines Rechtsstreits: Investoren erheben schwere Vorwürfe gegen die Gründerinnen.

Selena Gomez (34) sieht sich mit einer Klage von Investoren gegen ihr Mental-Health-Start-up Wondermind konfrontiert. Die Kläger werfen der Sängerin und ihren Mitgründerinnen mehrere Pflichtverletzungen und eine mögliche Täuschung vor, berichtet das «SRF».
Wondermind wurde 2021 von Gomez, ihrer Mutter Mandy Teefey (50) und Unternehmerin Daniella Pierson (31) gegründet. Das Unternehmen sollte Informationen rund um mentale Gesundheit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Die beiden Investorengesellschaften Wondermind SRS 44 und Bespoke Wondermind SPV investierten laut der «Bild» gemeinsam rund 1,2 Millionen Dollar. Nun verlangen sie ihre Investitionen zurück und gehen gerichtlich gegen das Unternehmen und dessen Gründerinnen vor.
Investoren erheben schwere Vorwürfe
Nach Darstellung der Kläger seien sie durch falsche oder irreführende Angaben zum Investment bewegt worden. Wondermind soll dabei unter anderem eine funktionierende Firmenstruktur sowie wichtige Partnerschaften und Werbevereinbarungen in Aussicht gestellt haben.
Die Investoren behaupten, mehrere dieser Vorhaben seien letztlich nicht umgesetzt worden, wie die «Bunte» berichtet. Dazu gehöre auch eine angekündigte App, die nach Darstellung der Kläger nie entwickelt worden sei.
Die Kläger werfen den Verantwortlichen zudem vor, über die Schwierigkeiten des Unternehmens nicht ausreichend informiert zu haben. Nach Angaben vom «SRF» argumentieren sie ausserdem, dass Angestellte nicht bezahlt worden seien.
Gomez' Rolle steht ebenfalls im Fokus
Auch das tatsächliche Engagement von Selena Gomez bei Wondermind ist Bestandteil der Vorwürfe. Nach Darstellung der Kläger habe das Unternehmen den Eindruck vermittelt, Gomez werde sich stärker an den Geschäften beteiligen.
Daneben richten sich die Vorwürfe gegen die Darstellung der beruflichen Qualifikationen der Mitgründerinnen. Die Investoren behaupten, Piersons unternehmerische Erfahrung sei gegenüber ihnen grösser dargestellt worden, so die «Bunte»,
Auch Mandy Teefeys Eignung für eine Führungsposition sei nach Darstellung der Kläger überhöht präsentiert worden. Die Investoren beanstanden zudem die Darstellung von Gomez' angekündigtem Engagement bei Wondermind, berichtet die «Bild».
Wondermind verfolgt weiterhin sein ursprüngliches Ziel
Gomez hatte Wondermind gemeinsam mit ihrer Mutter und Pierson aufgebaut, um einen zugänglichen Raum für mentale Gesundheit zu schaffen. 2022 sprach sie in der Sendung «Good Morning America» über das Ziel, Menschen Unterstützung und Gemeinschaft zu bieten.
Auf der Website des Unternehmens wird inzwischen Teefey als CEO genannt. Pierson wird dort nicht mehr erwähnt, während Wondermind weiterhin Angebote zur sogenannten mentalen Fitness beschreibt.

Selena Gomez hat sich bislang nicht öffentlich zu der Klage und den darin erhobenen Vorwürfen geäussert. Auch Mandy Teefey und Daniella Pierson haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäussert, schreibt die «Bunte».
















