Elizabeth Olsen äussert sich nun zur Klage gegen Disney von Schauspiel-Kollegin Scarlett Johansson. Dabei nimmt sie die «Black Widow»-Darstellerin in Schutz.
Scarlett Johansson
Scarlett Johansson als Natasha Romanoff in einer Szene des Films «Black Widow». - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Kürzlich hatte Scarlett Johansson Klage gegen Disney eingereicht und viel Aufsehen erregt.
  • Entgegen ihrem Vertrag wurde der Streifen «Black Widow» auf Disney+ veröffentlicht.
  • Nun spricht sich Elizabeth Olsen für ihre Marvel-Kollegin aus und zeigt sich besorgt.

Elizabeth Olsen nimmt die Entscheidung von Scarlett Johansson in Schutz, Disney zu verklagen. Die 36-jährige Schauspielerin hatte kürzlich viel Aufmerksamkeit erregt, nachdem sie ihren Arbeitgeber verklagt hatte. Grund dafür: Das Multimillionen-Unternehmen hatte ihren Marvel-Streifen «Black Widow» auf Disney Plus veröffentlicht.

Ihr Vertrag habe dagegen vorgesehen, dass der Streifen exklusiv im Kino erscheinen würde. Laut der Schauspielerin hänge ihre Gage direkt mit den Kinoeinnahmen zusammen. Dass «Black Widow» nun zeitgleich auf dem Streamingdienst erschien, bedeute daher gewaltige Verdiensteinbussen für sie.

Scarlett Johansson
Elizabeth Olsen unterstützt Scarlett Johansson. - Bang

Eine, die Disneys Entscheidung ebenfalls mit grosser Besorgnis betrachtet, ist Elizabeth Olsen. Die «Wanda Vision»-Darstellerin erklärt, dass sie um die Zukunft des Kinos fürchte, sollten Studios wie Disney künftig auf Streamingdienste setzen.

«Ich mache mir Sorgen darüber, ob kleine Filme die Möglichkeit bekommen, im Kino gesehen zu werden. Das war bereits vor Covid ein Ding. Ich würde gerne mehr künstlerische Filme und Programmkino sehen», erklärt die 32-Jährige im Interview mit «Vanity Fair».

Ihrer Kollegin Scarlett Johansson drückt Olsen die Daumen, dass sie sich vor Gericht durchsetzen kann: «Was Schauspieler und ihre Gage betrifft, da dreht sich einfach alles um Verträge. Also steht es entweder im Vertrag oder nicht. Ich denke, Scarlett ist taff und als ich es gelesen habe, dachte ich ‹Gut für dich, Scarlett›.»

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