Corona hat viele Lebensbereiche durcheinandergewirbelt. Selbst Schauspieler müssen die Interpretation ihrer Figuren überdenken - so etwa Sabine Postel in der ARD-Serie «Die Kanzlei».
Sabine Postel überdenkt ihre Serienfigur. Foto: Georg Wendt/dpa
Sabine Postel überdenkt ihre Serienfigur. Foto: Georg Wendt/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Corona-Pandemie sabotiert laut Schauspielerin Sabine Postel ihre Interpretation der Anwältin Isa von Brede in der beliebten ARD-Serie «Die Kanzlei».

Der Putzfimmel, den sie sich für die Figur überlegt habe, wirke nicht mehr komisch, sagte die 67-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Jetzt läuft ja jeder mit einem Sagrotantuch rum.» Dass von Brede eine «neurotische Macke» habe, werde nicht mehr deutlich.

«Wir haben es jetzt auch bei den neuen Folgen ein bisschen reduziert, weil es durch Corona keine Komik mehr hat.» Manchmal hole einen die Realität ein. «Weil die Zeiten so merkwürdig sind.»

Am kommenden Freitag sendet das Erste mit «Die Kanzlei - Reif für die Insel» ein Serienspecial. Erstmals erhält das Kanzlei-Team um die Anwältin Isa von Brede und ihren Kollegen Markus Gellert (Herbert Knaup) einen 90-minütigen Fernsehfilm. Dabei begleitet das Publikum die Anwälte raus aus Hamburg und auf die Ostsee-Insel Fehmarn.

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