Russell Crowe baut Filmstudio in Australien

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    Australien,

    Er will der Filmindustrie in seinem Heimatland auf die Sprünge helfen. Russell Crowe träumt von «Aussiewood».

    Russell Crowe bei der Ankündigung seiner Pläne in Coffs Harbour. Foto: Frank Redward/AAP/dpa
    Russell Crowe bei der Ankündigung seiner Pläne in Coffs Harbour. Foto: Frank Redward/AAP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der neuseeländisch-australische Filmstar Russell Crowe (57) will in seiner Heimat ein grosses Filmstudio einrichten.

    Als Standort wurde Coffs Harbour im Osten Australiens ausgewählt, auf halber Strecke zwischen Sydney und der berühmten Gold Coast, wie es am Mittwoch bei der Präsentation hiess. Crowe lebt in der Nähe der Küstenstadt.

    «Seit einigen Jahren habe ich schon darüber nachgedacht, wie ich den Ort, an dem ich lebe, und meine Arbeit verbinden kann», sagte der Oscar-gekrönte Schauspieler («Gladiator») nach Angaben des Senders ABC. Den Plänen zufolge wird das Studio ganz in der Nähe des 4-Sterne Pacific Bay Resort gebaut, wo Filmcrews während der Dreharbeiten wohnen können.

    Down Under hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie zu einem beliebten Drehort für Filmprojekte aus aller Welt entwickelt, weil das Land das Virus so erfolgreich im Griff hat. In Anlehnung an Hollywood wird Australien bereits als «Aussiewood» betitelt.

    Schauspiel-Kollege und Freund Jack Thompson (80) betonte: «Das wird grossartig für die australische Filmindustrie, weil es bestätigt, dass wir ein Schwerpunkt für englischsprachige Filme sind.» Auch der Elvis-Film mit Tom Hanks in der Hauptrolle wurde kürzlich in Australien gedreht. Julia Roberts und George Clooney drehen ihr «Ticket to Paradise» auf den Whitsunday Islands in Queensland, und Ron Howards «Thirteen Lives» über das Höhlenunglück von Thailand entsteht derzeit an der Gold Coast.

    Wann der Bau von Crowes Filmstudio beginnt, ist noch unklar. Die Investitionskosten belaufen sich laut ABC voraussichtlich auf 438 Millionen australische Dollar (278 Millionen Euro).

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