Eine Beetrose ist gekürt worden, «Royale Estelle» heisst sie und konnte sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Ihr Name ist nicht zufällig gewählt.
Die lachsrosafabene Floribundarose «Royale Estelle»: Die Rose der dänischen Züchterin Rosa Eskelund wurde beim 69. Internationalen Rosenneuheiten-Wettbewerb mit dem Titel «Goldene Rose von Baden-Baden» ausgezeichnet. Foto: Uli Deck/dpa
Die lachsrosafabene Floribundarose «Royale Estelle»: Die Rose der dänischen Züchterin Rosa Eskelund wurde beim 69. Internationalen Rosenneuheiten-Wettbewerb mit dem Titel «Goldene Rose von Baden-Baden» ausgezeichnet. Foto: Uli Deck/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine lachsrosafarbene Beetrose hat in diesem Jahr den Titel der «Goldenen Rose von Baden-Baden» errungen.

Die Schönheit namens «Royale Estelle» wurde am Mittwoch in der Kurstadt unter 127 Rosen-Neuzüchtungen gekürt und kommt aus Dänemark.

Ihre Züchterin mit dem passenden Namen Rosa Eskelund habe sie nach der schwedischen Prinzessin Estelle benannt, sagte Gartenamtsleiter Markus Brunsing.

Die Beetrose sei zwischen 50 und 60 Zentimetern hoch und trage grosse Blüten - das sei nicht immer der Fall bei diesen sogenannten Floribundarosen. «Sie bildet ein üppiges, geradezu überbordendes Beet», sagte Brunsing. Öffneten sich die leicht duftenden Blüten, so geben sie den Blick frei auf gelbe Staubgefässe. «Die Rose hat die Jury mit ihrem unglaublichen Charme bezaubert.»

«Royale Estelle» habe trotz starker Konkurrenz mit deutlichem Abstand gewonnen und bekam 73 von 100 Punkten. Wegen der Corona-Beschränkungen hatte in diesem Jahr erneut eine deutlich kleinere Jury von nur 45 Experten abgestimmt. Normalerweise sind es um die 120. «Den Rosen aber ist die Pandemie egal», sagte Brunsing.

Der Titel «Goldene Rose von Baden-Baden» gilt als bedeutendste Auszeichnung für eine Rosenneuheit in Deutschland und als einer der wichtigsten europäischen Preise. Der Internationale Rosenneuheitenwettbewerb auf dem Beutig fand zum 69. Mal statt.

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