Royal-Historiker behauptet: Auch Prinz Philip (†99) hatte Krebs
Prinz Philip litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs, schreibt ein Royal-Historiker in seinem Buch. Acht Jahre lang hätten die Royals die Krankheit verschwiegen.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Philip verstarb im April 2021 im Alter von 99 Jahren.
- Ein Royal-Historiker spricht nun über den Gesundheitszustand in seinen letzten Jahren.
- Laut ihm soll der Ehemann der Queen an Krebs erkrankt gewesen sein.
Im April 2021 musste sich Queen Elizabeth II. (†96) für immer von ihrem Ehemann verabschieden. Prinz Philip verstarb damals im Alter von 99 Jahren – an Altersschwäche, wie es bis zuletzt hiess.
Knapp fünf Jahre nach seinem Tod sorgen nun neue Details um seinen damaligen Gesundheitszustand für Diskussionen.
Royal-Biograf Hugo Vickers (74) behauptet in seinem neuen Buch «Queen Elizabeth II» jetzt: Der Vater von König Charles III. (77) soll bereits acht Jahre vor seinem Tod an Krebs erkrankt sein.
Die Biografie über das verstorbene Königspaar verspricht laut Verlagsangaben neue Einblicke aus bisher unveröffentlichten Quellen. So auch, wenn es um Philips Gesundheit geht.
Litt Prinz Philip an Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Laut dem Historiker soll der Prinz bereits im Juli 2013 die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten haben. Ärzte mussten dabei offenbar feststellen, dass man die Krankheit nicht operieren könne. Damals machten bereits Gerüchte die Runde, Philip leide an Prostatakrebs – was der Palast jedoch dementierte.

Von Bauchspeicheldrüsenkrebs war bisher nie die Rede. Gemäss Vickers habe die britische Königsfamilie die Diagnose acht Jahre lang geheim halten müssen. Doch es bleibt bei Behauptungen. Denn bis jetzt gibt es keine bestätigten Hinweise darauf, dass der Mann der Queen tatsächlich an Krebs litt.
Ein letztes Bier
In seinem Werk berichtet Vickers auch von Philips letzten Stunden, die zeigen, wie eigenwillig der Blaublüter handelte. So sei er in der Nacht vor seinem Tod mit seinem Rollator durch die Flure von Schloss Windsor gefahren. Seine Krankenschwestern hätten ihn für diesen Moment aus den Augen verloren, heisst es.

Offenbar besorgte sich der 99-Jährige ein Bier, schenkte sich dieses eigenständig ein und genoss es im sogenannten «Oak Room». Am nächsten Morgen habe Prinz Philip ein Bad genommen, jedoch geäussert, dass er sich nicht wohlfühle. Kurz darauf sei er «still und leise verschwunden», beschreibt der Royal-Historiker.
Über 70 Jahre verheiratet
Für die Queen, die zu diesem Zeitpunkt offenbar noch im Bett war, gab es keine Möglichkeit mehr, sich von ihrem geliebten Ehemann zu verabschieden. Vickers Schilderungen zufolge soll sie darüber verärgert gewesen sein. Philip sei zu Lebzeiten oft ohne Ankündigung plötzlich verschwunden.

Über 80 Jahre gingen Queen Elizabeth und Prinz Philip gemeinsam durchs Leben. Nach einer ersten Begegnung in der Kindheit funkte es, als die Monarchin 13 Jahre alt war. Auf eine Brieffreundschaft folgte 1947 die Hochzeit.
Ihre Ehe überdauerte sieben Jahrzehnte, bis Philip 2021 aus ihrem Leben schied. Ein Jahr später verliess auch Elizabeth im Alter von 96 Jahren den Palast für immer.
Krebsdiagnosen von Charles und Kate
Auch über das verstorbene Königspaar hinaus sorgte die Gesundheit innerhalb der britischen Königsfamilie zuletzt für Schlagzeilen.
Anfang 2024 gab König Charles seine Krebserkrankung bekannt, die im Zuge einer Routineuntersuchung entdeckt wurde. Um welche Art von Krebs es sich handelt, ist nicht bekannt.
Nur wenige Wochen später vermeldete Prinzessin Kate (44) dieselbe Hiobsbotschaft. Ihr Krebs wurde damals bei einer Unterleibsoperation entdeckt und anschliessend mit einer Chemotherapie behandelt. Seit Anfang 2025 befindet sie sich in Remission, was bedeutet, dass keine Krebszellen mehr nachweisbar sind.


















