Reiner Calmund wiegt nur noch die Hälfte

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Deutschland,

Er hat unzählige Diäten gemacht, ohne Erfolg. Dann hat sich der früherer Fussball-Manager Reiner Calmund den Magen verkleinern lassen, und sein Gewicht halbiert.

Reiner Calmund fühlt sich topfit. Foto: Oliver Dietze/dpa
Reiner Calmund fühlt sich topfit. Foto: Oliver Dietze/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach seiner Magen-Bypass-OP hat sich das einstige Schwergewicht Reiner Calmund (73) quasi halbiert.

«Jetzt wiege ich im Schnitt 90 bis 92 Kilo. Und ich hatte mal 180 Kilo. Das ist also die Hälfte», sagte Calmund der Deutschen Presse-Agentur in Saarlouis.

Mit dem reduzierten Gewicht seien seine Gesundheitswerte nicht nur besser geworden: «Die sind jetzt optimal.» Zudem sei er insgesamt «in allem beweglicher» geworden. «Ich kann jetzt mit meiner Tochter Federball spielen», sagte der frühere Fussballmanager. Und spazieren gehen. «Ich fühle mich topfit und frisch.»

Und dann sind die Kilos gepurzelt

Die Operation vor gut zwei Jahren sei «die völlig richtige Entscheidung» gewesen, sagte Calmund. Bei dem Eingriff werde der Magen um 70 bis 80 Prozent verkleinert. «Ich habe also abgenommen, ohne zu leiden und ohne zu hungern. Und kann mein Gewicht jetzt super halten. Ich kann alles essen, bin aber früher satt.» Auch süsse Sachen wie Mandelhörnchen isst er immer noch. Nachdem die Kilos dutzendfach gepurzelt waren, habe er noch eine «Fettschürze» am Bauch gehabt, die er sich im Sommer 2021 entfernen habe lassen.

Eigentlich hätte er die OP schon früher machen sollen, meinte Calmund. Denn zuvor hatte er immer wieder versucht, nachhaltig abzunehmen. «Ich habe zehn Diäten gemacht und insgesamt etwa 200 Kilo abgenommen. Mit dem Jo-Jo-Effekt habe ich aber bestimmt 280 bis 300 Kilo zugenommen - und hatte dann also 80 bis 100 Kilo mehr.» Experten hatten ihm damals versichert, dass er den Jo-Jo-Effekt aus medizinischen Gründen nicht mehr besiegen könne und zu einer Magenverkleinerung geraten.

Als Kind dagegen sei er extrem schmal gewesen, erzählte Calmund. «Ich war sogar wegen Unterernährung nach Iversheim bei Münstereifel geschickt worden in ein Heim.» Auch als Jugendlicher blieb er dünn. «Wir hatten ja nur zwei Dinge: Fussball oder Räuber-und-Gendarm-Spielen», sagte er. Angesetzt hätten die Pfunde bei ihm dann ab 18 Jahren. «Ich hatte Leistungssport gemacht und einen Knochenriss im Sprunggelenk. Das war damals nicht reparabel. Und dann kamen die Kalorien anmarschiert in ganzen Rudeln.»

Der Rheinländer Calmund lebt seit rund zehn Jahren im saarländischen Saarlouis mit seiner Frau Sylvia und Tochter Nicha (11), die das Paar in Thailand aus einem Waisenhaus adoptiert hat.

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