Rebel Wilson outet sich unter Bedrängnis einer Zeitung

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    Australien,

    Der «Pitch Perfect»-Star Rebel Wilson (43) wurde in eine «sehr schwierige Situation» gebracht. Ein Klatschkolumnist habe sie zum Outing gedrängt.

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    Die australische Schauspielerin Rebel Wilson. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Freitag gab Rebel Wilson ihre Beziehung zu Ramona Arguma bekannt.
    • Dies soll sie unter Druck von einer Zeitung getan haben.

    Rebel Wilson machte am Wochenende öffentlich, dass sie mit Modedesignerin Ramona Agruma zusammen ist. Wie sie jetzt schreibt, war das für sie eine «schwierige Situation», denn offenbar setzte sie eine Zeitung unter Druck.

    Angesichts massiver Kritik entschuldigte sich die Zeitung «Sydney Morning Herald» am Montag für ihr Vorgehen. Sie hatte Rebel Wilson zuvor eine Frist zur Beantwortung von Fragen zu ihrer Beziehung gesetzt.

    Rebel Wilson outete sich mit einem süssen Insta-Post

    Wilson hatte am Freitag auf Instagram ein Foto von sich und der Modedesignerin Ramona Agruma veröffentlicht. Dazu schrieb sie: «Ich dachte, ich sei auf der Suche nach einem Disney-Prinzen... Aber vielleicht war das, was ich die ganze Zeit wirklich brauchte, eine Disney-Prinzessin.»

    Mit diesem mit Herz und Regenbogen-Fahne versehenem Posting habe sie die «Situation mit Anstand zu meistern» versucht. Das erklärte Wilson am Sonntag auf Twitter.

    Mit dem Bekenntnis kam der «Pitch Perfect»-Star offenbar einem Artikel des «Sydney Morning Herald» zuvor. Dieser hatte nach eigenen Angaben Wilson Fragen zu ihrer bis dahin in der Öffentlichkeit nicht bekannten Beziehung zu Agruma übermittelt. Dabei gab das Blatt der Schauspielerin zwei Tage Zeit für eine Stellungnahme.

    Nachdem Rebel Wilson notgedrungen die Initiative übernommen hatte, schrieb Klatschkolumnist Andrew Hornery in einem am Samstag veröffentlichten Artikel zunächst: «Grosser Fehler. Wilson entschied sich dafür, die Geschichte zu verdrehen und postete am frühen Freitagmorgen auf Instagram über ihre neue 'Disney-Prinzessin'.» Aktivisten und Fans warfen der Zeitung daraufhin vor, Wilson zum Outing gezwungen zu haben.

    «Übermass an Respekt und Vorsicht»

    Die Zeitung bestritt zunächst, Wilson unter Druck gesetzt zu haben. Sie habe «mit einem Übermass an Vorsicht und Respekt» Fragen zu Wilsons Beziehung gestellt. Herausgeber Bevan Shields erklärte: «Wir hätten die gleichen Fragen gestellt, wenn Wilsons neuer Partner ein Mann gewesen wäre.»

    Rebel Wilson
    Rebel Wilson fühlte sich unter Druck gesetzt von einer Zeitung. - Keystone

    Am Montag entschuldigte sich die Zeitung schliesslich und nahm den Artikel von ihrer Website. Hornery räumte einen «falschen Umgang» des Blatts mit Wilsons Outing ein. Er «bedauere zutiefst, dass Rebel dies hart gefunden hat», schrieb der Journalist.

    «Das war niemals meine Absicht.» Die Übermittlung der Fragen an Wilson zu ihrer Beziehung «war in keinstem Sinne als Drohung gemeint», beteuerte Hornery. Die Zeitung habe «Schritte in unserer Herangehensweise falsch vorgenommen».

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