Prinz Harry

    Prozess verloren: Millionenrechnung für Prinz Harry und co.

    Prinz Harry, Elton John und weitere Mitstreiter haben einen Zivilprozess gegen den Verlag der «Daily Mail» verloren. Das kommt ihnen teuer zu stehen.

    Prinz Harry
    Nach der Schlappe vor Gericht müssen Prinz Harry und weitere Promis rund 10 Millionen Franken zahlen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz Harry musste vor Gericht kürzlich eine Niederlage einstecken.
    • Der Rotschopf und weitere Kläger haben einen Prozess gegen britische Medien verloren.
    • Die zu erstattenden Kosten belaufen sich vorläufig auf 10,3 Millionen Franken.

    Der britische Prinz Harry (41), Popstar Elton John (79) und weitere Mitstreiter müssen für den verlorenen Zivilprozess gegen den Verlag der Boulevardzeitung «Daily Mail» eine millionenschwere Rechnung begleichen.

    Wie das zuständige Gericht in London entschied, belaufen sich die zu erstattenden Kosten der Gegenseite vorläufig auf 9,5 Millionen Pfund (rund 10,3 Millionen Franken). Die endgültige Rechnung könnte nach Einschätzung von Experten jedoch noch deutlich höher ausfallen.

    Prinz Harry
    Prinz Harry muss jetzt tief ins Portemonnaie greifen. - keystone

    Für Harry, der mit seiner Frau Herzogin Meghan (45) und den beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) kurz vor dem Umzug nach Grossbritannien steht, ist das kein guter Auftakt für das Leben in der alten Heimat.

    Sieben Prominente hatten in dem Prozess gegen Associated Newspapers Limited (ANL) wegen angeblich illegaler Recherchemethoden geklagt – und verloren. Der Verlag hatte die Vorwürfe von Beginn an entschieden zurückgewiesen. Der Richter gab den Beklagten recht: Die Vorwürfe seien nicht ausreichend belegt worden, entschied er, nachdem Harry, Elton John und andere ausgesagt hatten.

    Emotionale Aussagen – doch zu wenig Beweise

    Konkret ging es etwa um das angebliche Abhören von Telefonaten und Sprachnachrichten sowie das Einsehen privater Dokumente. Harry war im Januar zum Kreuzverhör nach London gekommen. Dabei wurde es teils auch emotional: Zum Schluss der Aussage brach dem Prinzen die Stimme, als er über die Presse sagte: «Sie haben das Leben meiner Frau vollkommen zur Hölle gemacht, Euer Ehren.»

    Verfolgst du das Leben von Prinz Harry?

    Prinz Harry führt seit Jahren einen regelrechten Kreuzzug gegen die «Tabloid Press», wie die britische Boulevardpresse genannt wird. Bei Zivilklagen gegen den Verlag des «Daily Mirror» und der «Sun» hatte er mehr Erfolg.

    Harry und Meghan
    Harry und Meghan kehren nach ihrem Rückzug aus dem Königshaus erst mehr als sechs Jahre später nach Grossbritannien zurück. (Archivbild) - keystone

    Der jüngere Sohn von König Charles III. (77) löste sich 2020 aus dem inneren Kreis der Royals und zog mit seiner Frau Meghan (45) in die USA. Doch dies ist nun Geschichte: Mehr als sechs Jahre nach dem Bruch mit der Königsfamilie kehren Harry und Meghan nach Grossbritannien zurück, wie am Mittwochabend bekannt wurde. Die Nachricht schlug in britischen Medien wie eine Bombe ein.

    Noch in diesem Monat sollen die beiden mit ihren zwei Kindern zurückkehren und schliesslich ausserhalb von London leben. Die für wenig Zurückhaltung bekannte britische Presse dürfte den Umzug in bekannter Manier auf Schritt und Tritt verfolgen, was zum Anlass für neuen Ärger mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex werden könnte.

    Kommentare

    User #1392 (nicht angemeldet)

    Und das ist erst der Anfang.

    User #2240 (nicht angemeldet)

    König Charles ist nicht sehr beliebt in England, in den Umfragen liegt er immer im unteren Bereich. Nicht weit entfernt von Harry. Seine Posse mit ihm tut dafür auch nichts sinnvolles. Aus London hört man nur Ablehnung wegen dem Versöhnungsgedöns. Es wird ihm angekreidet, dass er alles unter den Tisch kehrt, was die Sussex die letzten 6 Jahre gegen die Königsfamilie und auch gegen England herausschrieen. Auch dass Charles damit die Wales untergräbt und verrät ist ein widerlicher Zug von ihm. Das Volk hat aber nichts vergessen. Auch nicht wie er Diana behandelt und verraten hat. Man ist vorsichtig, was er nun mit Darling Boy Harry vorhat. Einen Freischein wird Charles dafür aber nicht bekommen. Er muss damit rechnen, dass das Volk ihn zur Abdankung ausruft. Er wird es aussitzen wollen, wie alles was er bis jetzt gemacht hat.

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