Prinz Andrew trägt plötzlich grosse Schramme im Gesicht
Prinz Andrew wurde mit einer auffälligen Verletzung im Gesicht fotografiert. Sein Umfeld betont, es bestehe «kein Grund zur Sorge».

Das Wichtigste in Kürze
- Andrew wurde mit einem violetten Bluterguss am rechten Auge und der Wange gesichtet.
- Ein Vertrauter versichert, es habe «kein Drama» gegeben – Details nannte er nicht.
- Andrew steht derzeit wegen Amtsmissbrauchs unter polizeilicher Untersuchung.
Prinz Andrew (66) wurde beim Verlassen seines Anwesens Marsh Farm auf dem königlichen Gut Sandringham in Norfolk mit einer grossen Verletzung im Gesicht gesichtet. Ein violetter Bluterguss bedeckte sein rechtes Auge und einen Grossteil seiner Wange. Woher die Verletzung stammt, ist unklar.
Ein Vertrauter des 66-Jährigen sagte der «Daily Mail», es bestehe «kein Grund zur Sorge» und es habe «kein Drama» gegeben. Weitere Details nannte er aus Gründen der medizinischen Vertraulichkeit nicht.
Ärzte, die von der Boulevardzeitung befragt wurden, erklärten, solche Blutergüsse könnten durch blutverdünnende Medikamente entstehen, bei denen selbst kleinste Stösse zu sichtbaren Verfärbungen führen.
Auch Gesichtsoperationen oder äussere Gewalteinwirkung kämen als Ursache infrage. Eine definitive Einschätzung sei jedoch ohne weitere Informationen nicht möglich.
Prinz Andrew hält sich von der Öffentlichkeit fern
Prinz Andrew ist seit Längerem kaum in der Öffentlichkeit aufgetreten. Im vergangenen Monat sorgte ein Sicherheitsvorfall für Schlagzeilen, als ein maskierter Mann auf ihn zugelaufen sein soll, während er auf dem Sandringham-Gelände die Corgis der verstorbenen Königin Elizabeth ausführte. Andrew sei davon «erschüttert» gewesen, hiess es.

Gleichzeitig steht Andrew unter wachsendem rechtlichem Druck. Die Polizei untersucht ihn wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch. Im Februar wurde er elf Stunden lang festgehalten und danach unter laufender Untersuchung freigelassen.
Die Ermittlungen, die ursprünglich auf seine Tätigkeit als britischer Handelsgesandter zwischen 2001 und 2011 fokussiert waren, haben sich seither ausgeweitet.

Untersucht werden unter anderem seine Verbindungen zum verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein (†66) sowie ein Vorwurf unangemessenen Verhaltens gegenüber einer Serviceangestellten beim Royal Ascot im Juni 2002.
Andrew bestreitet jegliches Fehlverhalten.
















