Nach Epstein: Andrew wollte sich als Naturschützer neu erfinden
Andrew suchte nach dem Epstein-Skandal offenbar einen Ausweg. Geleakte Mails zeigen nun seinen Plan für ein grünes neues Image.

Das Wichtigste in Kürze
- Andrew plante laut geleakten Mails einen Neuanfang.
- Der Ex-Prinz wollte sich als Umwelt-Royal neu positionieren.
- Sogar eine eigene Stiftung war bereits vorbereitet.
Andrew Mountbatten-Windsor (66) plante einen diskreten Neustart. Geleakte E-Mails enthüllen, wie der Ex-Prinz nach dem Epstein-Skandal an einem neuen Image arbeitete.
Der Plan ging deutlich weiter als bisher bekannt. Andrew wollte sich nicht nur neu präsentieren, sondern sich gleich ein komplett anderes Profil aufbauen.
Andrew wollte ein Naturschützer werden
Wie der «Daily Telegraph» berichtet, arbeitete der Bruder von König Charles (77) an einer eigenen Naturschutzorganisation. Die Stiftung sollte «The Royal Conservancy» heissen.

Damit wollte sich Andrew offenbar ein neues Vermächtnis schaffen. Laut den geleakten Mails sollte er künftig stärker mit Umwelt und Naturschutz verbunden werden.
Der Plan wirkte wie ein klarer Versuch, seinen Ruf neu aufzubauen. Andrew wollte damit aus dem Schatten des Epstein-Skandals treten.
Geheimes Treffen im Buckingham Palace geplant
Die Vorbereitungen sollen bereits 2019 weit fortgeschritten gewesen sein. Noch vor dem berüchtigten «BBC-Newsnight»-Interview wurde intern an dem Projekt gearbeitet. In diesem Interview versuchte Andrew, die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zu entkräften.

Berichten zu, dass potenzielle Unterstützer aus Europa, dem Nahen Osten und den USA im Buckingham Palace zusammenkommen. Dort sollte ein mehrjähriger Aufbauplan besprochen werden.
Doch daraus wurde nichts. Zum einen fehlte die nötige Finanzierung, zum anderen verweigerte das Kabinettsbüro, also die Verwaltungszentrale der britischen Regierung, seine Zustimmung.
Andrew lebt isoliert auf der Marsh Farm
Der Ex-Prinz befindet sich derzeit an einem persönlichen Tiefpunkt. Wegen seiner Verbindung zu Jeffrey Epstein verlor er seine royalen Titel. Zudem wurde er zeitweise im Zusammenhang mit Vorwürfen zu Amtsmissbrauch festgenommen.
Auch sein Wohnsitz musste er wechseln. Andrew lebte lange in der Royal Lodge auf Schloss Windsor. Nach einem Zwischenaufenthalt auf der Wood Farm zog er schliesslich in die Marsh Farm auf Sandringham.
Dort soll er sehr isoliert leben. Der einst hochrangige Vertreter des Königshauses ist heute weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden. Seine Verbindungen zum Königshaus sind auf ein Minimum reduziert.
Verbindung zu Epstein belastet das Königshaus
Die Verbindung zwischen Andrew und Jeffrey Epstein beschäftigt die britische Öffentlichkeit seit Jahren. Epstein war ein US-amerikanischer Finanzier, der 2019 wegen Menschenhandels und sexuellen Missbrauchs angeklagt wurde. Er starb noch im selben Jahr in seiner Gefängniszelle in New York. Die genauen Umstände seines Todes sind bis heute umstritten.
Andrew kannte Epstein über Jahrzehnte. Im berüchtigten BBC-Interview von 2019 versuchte der Ex-Prinz, die Vorwürfe gegen sich zu entkräften. Das Interview wurde jedoch zum PR-Desaster. Experten bezeichneten es als eines der schlechtesten Kriseninterviews der britischen Geschichte.
Die Epstein-Verbindungen liessen sich nicht abschütteln. Andrew verlor in der Folge seine militärischen Ehrentitel und royalen Schirmherrschaften.


















