«Er wäre stolz»: Burnham spricht über Demenz seines Vaters
Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt die wichtigsten Tage seiner politischen Karriere, doch sein an Alzheimer erkrankter Vater Roy kann nicht richtig daran teilhaben. «Das ist traurig, denn er wäre stolz», erzählte Burnham im Interview der Zeitung «The Times».

Es sei auch der Verdienst seines Vaters, dass er so weit gekommen sei, sagte Burnham – die Leistung der ganzen Familie, «auch wenn er das nicht mehr weiss, gibt mir das trotzdem das Gefühl, dass wir das irgendwie gemeinsam erreicht haben». Die Erkrankung seines Vaters ist ein Beweggrund für den neuen Premier, der heute von König Charles III. mit der Regierungsbildung beauftragt wird, das marode Gesundheitssystem zu reformieren.
Gemeinsam mit seinen beiden Brüdern, einer seiner Töchter und seiner Mutter war Burnham vor gut einer Woche bei seinem Vater im Pflegeheim zu Besuch, wie er erzählte: «Das war schön.» Nach Angaben der «Times» wirkte Burnham «weniger traurig als gefasst», als es um seinen Vater ging. Dem Interview zufolge war es Roy Burnham, ein einst überzeugt links stehender Labour-Wähler, der seinen Sohn von der Politik begeistert hatte.










