Kürzlich versammelte sich eine wütende Menge vor dem Buckingham-Palast in London. Die Demonstranten fordern eine Strafe für Epstein-Freund Prinz Andrew.
Prinz Andrew
Prinz Andrew und Jeffrey Epstein sahen sich regelmässig. - Twitter/@gobnewsportal

Das Wichtigste in Kürze

  • Prinz Andrew war eng mit dem pädophilen Jeffrey Epstein befreundet.
  • Dem Royal wird vorgeworfen, eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben.
  • Bei der britischen Bevölkerung löst dies Empörung aus.

Wilde Szenen vor dem Buckingham-Palast in London! Am Samstag versammelte sich eine Menge vor dem Hauptsitz der Royals in der englischen Hauptstadt.

Videos zeigen: Die Protestierenden rufen laut: «Pädophile! Pädophile!»

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Der Buckingham-Palast in London. - Keystone

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich das Video der Demonstration in den sozialen Medien. Mittlerweile wurde es fast vier Millionen Mal aufgerufen.

Organisiert wurde der Marsch zum Royal-Palast von «Freiheit für die Kinder», einer Organisation, die gegen Pädophilen-Ringe kämpft. Sie fordern von der Regierung schärfere Gesetze gegen die Ausbeutung von Kindern.

Prinz Andrew steht das Wasser bis zum Hals

Auffällig: Das Gesicht von Prinz Andrew (60) ziert viele der Demonstranten-Schilder. Der Royal war eng mit dem verstorbenen Sex-Täter Jeffrey Epstein (†66) befreundet.

Epstein Accuser-Prince Andrew
Prince Andrew ist von seinen royalen Pflichten zurückgetreten. - keystone

Andrew wird vorgeworfen, die damals minderjährige Virginia Giuffre (heute 37) sexuell missbraucht zu haben.

Giuffre freut sich auf Twitter über die Unterstützung der britischen Bevölkerung und teilt das Demo-Video fleissig: «Wir müssen die Regierung und die Königsfamilie wissen lassen, dass wir nicht nachlassen, bis sich was ändert», schreibt sie.

Prinz Andrew
Virginia Giuffre in einem Interview mit der BBC. (Archivbild) - Screenshot / BBC

Dem Sohn von Queen Elizabeth (94) dürften diese Aufnahmen schlaflose Nächte bereiten.

Prinz Andrew Jeffrey Epstein
Prinz Andrew, die damals minderjährige Virginia Giuffre und Ghislaine Maxwell (v. l. n. r.). - Gerichtsdokumente

Er bestreitet bis heute jegliches Fehlverhalten, obwohl gemeinsame Aufnahmen von ihm und seinem mutmasslichen Opfer existieren.

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